Handball-Legende Schwalb macht Krebserkrankung öffentlich
Zudem spricht der frühere Meistertrainer von einer möglichen Rückkehr in den Sport.
Handball-Ikone Martin Schwalb hat seine Krebserkrankung öffentlich gemacht und über seine sportliche Zukunft gesprochen. Der frühere Nationalspieler und Bundesliga-Meistertrainer wurde vor dreieinhalb Wochen in der Hamburger Martini-Klinik operiert. Dabei wurde seine Prostata vollständig entfernt, wie das Portal handball-world berichtet. Eine Chemotherapie oder Bestrahlung sei derzeit nicht notwendig. Trotz seiner Erkrankung kann sich Schwalb eine Rückkehr ins Trainergeschäft vorstellen.
„Das war natürlich ein Schlag ins Kontor“, sagte Schwalb bei handball-world über die Diagnose im vergangenen Sommer: „Ich erhole mich gerade noch von der Operation. Aber mir geht es gut.“ Entdeckt worden war der Tumor nach regelmäßigen Kontrollen seines PSA-Wertes und weiteren Untersuchungen. Mit seinem offenen Umgang mit der Erkrankung will Schwalb andere Männer für die Bedeutung der Vorsorge sensibilisieren.
Die Begeisterung des 63-Jährigen für den Handball ist ungebrochen. „Ich bin voll drin im Handball. Es ist der Sport, mit dem ich mein Leben verbringe. Ich liebe ihn ohne Ende“, sagte Schwalb, der zuletzt bis Februar 2025 beim HC Erlangen an der Seitenlinie stand. Anfragen aus Deutschland und dem Ausland erreichen ihn nach eigenen Angaben weiterhin. Auch die Übernahme einer Nationalmannschaft wäre für ihn eine reizvolle Aufgabe.
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Daneben beschäftigt sich der Hamburger Meistertrainer von 2011 und Champions-League-Sieger von 2013 mit einer neuen Rolle. Schwalb könnte sich vorstellen, seine jahrzehntelange Erfahrung als unabhängiger Mentor an andere Trainer weiterzugeben. Dabei würde er als Ansprechpartner und Sparringspartner zur Verfügung stehen, ohne selbst eine Führungsposition zu übernehmen.