Istanbul-Derby eskaliert nach Abpfiff
Das Istanbul-Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce eskaliert. Bei Tumulten nach Abpfiff kommt es zu handfesten Auseinandersetzungen mit Folgen.
Der 2:1-Derbysieg von Galatasaray gegen Erzrivale Fenerbahce wurde von Tumulten nach dem Schlusspfiff überschattet. Unmittelbar nach dem Abpfiff kam es noch auf dem Rasen zu Rudelbildungen, die durch dazustoßende Personen von den Auswechselbänken immer größer wurden. Schließlich musste ein Großaufgebot aus Ordnern und Polizisten die Situation entschärfen.
Direkt nach dem Ende der Partie waren Kerem Aktürkoglu (Fenerbahce) und Roland Sallai (Galatasaray) in ein Handgemenge verwickelt, in das in der Folge immer mehr Personen eingriffen. Sallai und Aktürkoglu sahen lediglich Gelb.
„Sie ziehen an den Haaren und kratzen wie Frauen“
An einer anderen Stelle auf dem Platz spielte sich zwischen Galas Abdülkerim Bardakci und Archie Brown von Fenerbahce ein ähnliches Szenario ab. Den beiden zeigte Schiedsrichter Atilla Karaoglan nach einem waschechten Ringen unter vollem Einsatz im Anschluss jeweils sogar die Rote Karte.
Brown hatte Bardakci von hinten attackiert und am Hals zu Boden gezogen. „Wenn Sie das Video ansehen, sehen Sie, wer zuerst angegriffen hat“, lautete dementsprechend Bardakcis Erklärung nach der Partie. Brown begründete seine Attacke damit, dass Galatasaray unfair gespielt hätte. „Sie ziehen an den Haaren und kratzen wie Frauen“, sagte er im Vorbeigehen und präsentierte eine Wunde an seinem Hals.
Sané bleibt unauffällig – Gala schafft beeindruckende Serie
Den Sieg für Gala hatte Victor Osimhen mit Saisontoren acht und neun (29./44.) eingeleitet. Der Anschlusstreffer von Irfan Kahveci (62.) blieb ohne Folgen. Leroy Sané wurde in der 80. Minute eingewechselt und blieb unauffällig, während Ilkay Gündogan über die gesamte Distanz auf Galas Bank blieb.
Bereits stolze zwölf Sekunden nach dem Anpfiff der Partie hatte es die erste Rudelbildung des Abends gegeben. Bardakci war mit Fenerbahce-Stürmer Romelu Lukaku aneinandergeraten.
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Für Gala war es das 40. Heimspiel in Serie in der Süper Lig ohne Niederlage. In der Tabelle steht man mit 22 Punkten aus neun Spielen an der Spitze, Fenerbahce liegt sechs Punkte dahinter auf Rang fünf und hätte mit einem Sieg mit dem Rivalen gleichziehen können.