Reis entscheidet deutsches Trainerduell trotz Kopfstoß-Eklat

Mega-Show für Salah im Stadion
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Mega-Show für Salah im Stadion

Thomas Reis behält im Duell mit Thorsten Fink in der Süper Lig die Oberhand. Ein Spieler von Trabzonspor verliert allerdings die Nerven.

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Thomas Reis hat als Trainer von Trabzonspor in der Süper Lig den nächsten Erfolg verbucht. Im Duell der Schwarzmeerstädte setzte sich sein Team bei Samsunspor um Trainer Thorsten Fink deutlich mit 3:0 (3:0) durch.

Durch die Treffer von Ernest Muci (28.), Chibuike Nwaiwu (39.) und Franculino (40.) war die Partie bereits vor dem Seitenwechsel entschieden. Dabei agierte der Gastgeber nach einem Platzverweis von Melih Kabasakal (43.) in Überzahl.

Thomas Reis gewann auch sein zweites Spiel in der Süper Lig als Trainer von Trabzonspor
Thomas Reis gewann auch sein zweites Spiel in der Süper Lig als Trainer von TrabzonsporThomas Reis gewann auch sein zweites Spiel in der Süper Lig als Trainer von Trabzonspor© IMAGO/Anadolu Agency

Rot nach Kopfstoß! Kabasakal bittet um Entschuldigung

Im Mittelfeld geriet der Trabzon-Profi mit Elliot Watt aneinander. Nach einem Rempler von Watt ging Kabasakal zu Boden. Anschließend verlor der Gefoulte die Nerven, stürmte auf seinen Gegenspieler zu und verpasste ihm einen Kopfstoß. Schiedsrichter Oguzhan Cakir schickte Kabasakal mit Rot vom Platz. Anschließend kam es zu einer Rudelbildung.

Nach dem Spiel bat Kabasakal in einem Statement um Entschuldigung. „Meine hohe Motivation und mein unbedingter Siegeswille führten zu einem kurzen Kontrollverlust, der für mich und mein Team ein inakzeptables Ergebnis zur Folge hatte. Ich bin sehr wütend auf mich selbst, weil ich mein Team in Unterzahl auf dem Platz zurückgelassen habe“, teilte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler mit.

Fink gibt sich trotz Niederlagenserie kämpferisch

Während Trabzonspor mit dem Sieg weiter den Anschluss zur Spitzengruppe hielt, belegt Samsunspor mit nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen einen Abstiegsplatz. Die Pleite gegen Trabzonspor war die fünfte Liga-Niederlage in Serie. Auf der Pressekonferenz wurde Trainer Fink gar nach einem möglichen Rücktritt gefragt.

„Ich habe vor, zu bleiben. Ich bin ein Kämpfer. Ich komme aus Dortmund, und wir haben dort eine Identität entwickelt: niemals aufzugeben und den Kampfgeist so gut wie möglich zum Ausdruck zu bringen“, sagte Fink. Er sei davon überzeugt, die Wende zu schaffen.

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