Turnen: Deutsches WM-Aufgebot mit Kevric und Schönmaier
Während der DTB für die WM-Titelkämpfe in Rotterdam insgesamt sechs Turnerinnen nominiert, ist die Situation bei den Männern komplex.
Angeführt von den Europameisterinnen Helen Kevric und Karina Schönmaier treten die deutschen Turnerinnen bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam an, die vom 17. bis zum 25. Oktober ausgetragen werden.
Insgesamt nominierte der Deutsche Turner-Bund (DTB) sechs Athletinnen, die Ausgangslage bei den Männern ist hingegen noch offen.
Frauen-Team peilt Top-Zwölf an
Zum Frauen-Team zählen neben WM-Debütantin Kevric, der amtierenden Europameisterin am Stufenbarren, sowie Schönmaier, die bei der EM im vergangenen Jahr am Sprung gesiegt hatte, auch die zweifache Qualifikationssiegerin Lea Quaas, Madita Mayr, Jesenia Schäfer und Emma Malewski. Ob Schäfer oder Malewski letztlich im Team stehen, ist derzeit noch offen.
„Wir haben eine gute Mischung aus bereits sehr erfahrenen Athletinnen und jungen Turnerinnen“, ließ sich Cheftrainer Gerben Wiersma zitieren: „Unser Ziel ist es, mit der Mannschaft mindestens in die Top zwölf der Welt zu kommen und zudem individuell mindestens ein Mehrkampf- und ein Gerätfinale zu erreichen.“ Pauline Schäfer-Betz, Weltmeisterin am Schwebebalken von 2017, hatte ihre Teilnahme verletzungsbedingt absagen müssen.
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Bei den Männern wurde lediglich Timo Eder, Olympiateilnehmer von 2024, fest nominiert. Weil unter anderem Radomyr Stelmach, der im Sommer drei Titel bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen hatte, krankheitsbedingt bei der zweiten Qualifikation fehlte und auch die Vorbereitung weiterer Turner nicht reibungslos lief, sollen die weiteren Entscheidungen im Rahmen der WM-Vorbereitung getroffen werden.