Kurios: Mercedes-Pilot muss 60 (!) Plätze zurück

von SPORT1
Kurios: Mercedes-Pilot muss 60 (!) Plätze zurück

George Russell kassiert in Singapur weitere 20 Strafplätze. Der Mercedes-Pilot startet trotz 60-Platz-Strafe von Rang 19.

Das Mercedes-Wochenende in Singapur wird für George Russell immer bitterer. Die Rennkommissare belegten den Briten wenige Stunden vor dem Grand Prix mit einer weiteren Rückversetzung um 20 Startplätze. Damit summiert sich seine theoretische Strafe am Marina Bay Street Circuit auf insgesamt 60 Positionen.

Auslöser ist der Einsatz eines vierten Energiespeichers sowie einer vierten Steuerelektronik an Russells W17. Der Technische Delegierte der FIA meldete die beiden zusätzlichen Komponenten nach dem Qualifying. Beide Bauteile liegen über dem erlaubten Saison-Kontingent.

Für jedes weitere Element sind laut Reglement zehn Strafplätze vorgesehen – folgerichtig addierten die Kommissare 20 Plätze.

Neue Komponenten verschärfen Mercedes-Problem

Russell war bereits mit einer Hypothek in das Wochenende gegangen. Nach dem Ausfall der Antriebseinheit beim vergangenen Rennen in Sepang musste Mercedes mehrere Komponenten des Verbrennungsmotors austauschen.

Dafür hatte der 28-Jährige schon eine Strafe von 40 Plätzen erhalten. Die zusätzlichen Elemente des Hybridsystems treiben die Summe nun auf 60 Plätze.

Sportlich zeigte Russell dennoch eine ansprechende Leistung und stellte den Mercedes im Qualifying auf Rang sieben.

Für die tatsächliche Startaufstellung sind die hohen Strafwerte jedoch nur noch theoretischer Natur: Wer mehr als 15 Plätze verliert, wird ans Ende des Feldes eingereiht. Zunächst hätte Russell von Position 22 starten müssen.

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Formel 1: Drei Boxengassenstarts helfen Russell

Dann veränderten späte Eingriffe bei der Konkurrenz das Bild. Isack Hadjar sowie die Aston-Martin-Piloten Fernando Alonso und Lance Stroll müssen nach Änderungen unter Parc-ferme-Bedingungen aus der Boxengasse starten. Damit rücken sie aus der regulären Startaufstellung heraus.

Russell erhält dadurch trotz seiner 60-Platz-Strafe einen kleinen, aber wichtigen Vorteil: Der Mercedes-Pilot geht als 19. und damit als letztes Auto auf dem Asphalt ins 62 Runden lange Rennen.

Hadjar, Alonso und Stroll nehmen den Grand Prix erst aus der Boxengasse auf.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.