Dieses Radsport-Solo war historisch!

Dieses Radsport-Solo war historisch!

Mathieu van der Poel stiehlt dem Gesamtsieger der Luxemburg-Rundfahrt auf der Schlussetappe die Show. Der Niederländer fährt mit einem denkwürdigen Solo-Ritt den Etappensieg ein.

Das hat es in diesem Jahrtausend noch nicht gegeben: Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die letzte Etappe der Luxemburg-Rundfahrt mit einem denkwürdigen Solo-Ritt für sich entschieden.

Der Niederländer setzte sich am Sonntag bereits nach zwei Kilometern ab und ließ die Konkurrenz auf den folgenden 175 Kilometern nicht mehr herankommen. Damit gelang ihm der längste Sieg im Alleingang seit der Jahrtausendwende.

„Zuerst dachte ich, die Verfolger würden mich einholen, aber ich bin einfach weiter in meiner Leistung gefahren und die Lücke wurde wieder größer. In dem Moment habe ich beschlossen, bis ins Ziel einfach Vollgas zu geben“, erklärte van der Poel nach der Schlussetappe.

Gesamtsieg geht an Italiener Piganzoli

Der Däne Mikkel Honoré (EF Education-EasyPost) kam mit 1:04 Minuten Rückstand als Zweiter ins Ziel, fünf Sekunden dahinter belegte der Niederländer Pepijn Reinderink (Soudal – Quick-Step) Rang drei vor dem zeitgleichen Davide Piganzoli (Visma-Lease a Bike).

Für Piganzoli reichte das, um das gelb-blaue Führungstrikot erfolgreich zu verteidigen. Der Italiener feierte damit den dritten Rundfahrtsieg seiner Karriere.

Das Podium der Gesamtwertung komplettierten der Franzose Mattéo Vercher mit 52 Sekunden Rückstand sowie dessen Landsmann und Teamkollege bei TotalEnergies, Thomas Gachignard, der 54 Sekunden hinter dem Gesamtsieger lag.