Wegen Handtuch: Tennis-Profi Jódar schreit Ballkind an
Rafael Jódar erreicht in Shanghai das Viertelfinale. Weil er ein Ballkind anschnauzt, kassiert er eine Verwarnung des Stuhlschiedsrichters.
Rafael Jódar hat beim Masters 1000 in Shanghai mit einem umkämpften Drei-Satz-Sieg gegen Botic van de Zandschulp das Viertelfinale erreicht – dabei aber zwischenzeitlich kurz die Nerven verloren.
Der Spanier drehte die Partie nach verlorenem Tiebreak und setzte sich nach zweieinhalb Stunden mit 6:7 (4:7), 6:4, 6:2 durch. Es war bereits seine dritte Aufholjagd nacheinander im Turnier.
Für Aufsehen sorgte Jódar zu Beginn des zweiten Satzes. Beim Stand von 40:40 bei Aufschlag des Niederländers schrie er plötzlich ein Ballkind an: „Gib mir das verdammte Handtuch, verdammt nochmal!“ Der ecuadorianische Stuhlschiedsrichter Jimmy Pinoargote erteilte ihm daraufhin eine Verwarnung wegen unsportlichen Verhaltens.
Jódar kassiert Verwarnung: „So sprechen wir nicht miteinander“
Jódar suchte anschließend die Diskussion mit dem Unparteiischen: „Du weißt doch, wie viel Anspannung da ist. Er reagiert nicht, ich spreche mit ihm und habe nichts Schlimmes gesagt.“
Pinoargote blieb bei seiner Entscheidung und erklärte: „Ich verstehe die Anspannung, aber so nicht. Bitte mich darum, dann bitte ich ihn. Ich kann es nicht wiederholen, aber du weißt, was du gesagt hast. So sprechen wir nicht miteinander.“
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