„Am Boden zerstört“: Kilde meldet sich nach Achillessehnenriss

von SID
Schock im Training: Ski-Star erleidet Achillessehnenriss
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Schock im Training: Ski-Star erleidet Achillessehnenriss

Aleksander Aamodt Kilde meldet sich erstmals nach seinem Achillessehnenriss zu Wort und lässt tief blicken.

Der norwegische Alpin-Star Aleksander Aamodt Kilde hat sich nach seiner erneut schweren Verletzung emotional zu Wort gemeldet. „Es ist brutal und schwer zu akzeptieren“, schrieb der 34 Jahre alte Speed-Spezialist in einem Statement am Montag auf Instagram. Er sei im Moment „am Boden zerstört, wütend und frustriert. Ich brauche etwas Zeit, um das Ganze zu verarbeiten.“

Kilde war am vergangenen Mittwoch während eines Abfahrtstrainings in Chile gestürzt und erlitt einen Riss der Achillessehne. Der norwegische Verband machte keine Angaben zur Dauer seiner Ausfallzeit, der Winter 2026/27 könnte für Kilde allerdings schon vorbei sein, bevor er begonnen hat.

„Ich habe einen klaren Reha-Plan, und das hilft mir. Es wird nicht einfach, aber ich werde mich auf das konzentrieren, was ich selbst beeinflussen kann, und mich auf die Menschen verlassen, die hinter mir stehen“, schrieb Kilde.

Ex-Gesamtweltcupsieger erlitt schon 2024 Horror-Verletzung

Der frühere Gesamtweltcupsieger und Verlobte der US-amerikanischen Spitzenläuferin Mikaela Shiffrin war bereits im Januar 2024 im Abfahrtsrennen in Wengen/Schweiz schwer gestürzt und verletzte sich an Unterschenkel und Schulter. Nach mehreren Operationen und einer langen Reha kehrte Kilde erst Ende 2025 in den Weltcup zurück, musste jedoch auf die Olympischen Spiele in Mailand/Cortina im Februar 2026 verzichten.

Insgesamt gewann Kilde 21 Weltcuprennen in den Disziplinen Abfahrt und Super-G und holte 2020 den Gesamtweltcup. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 holte er Silber und Bronze. Im Jahr darauf, bei den Weltmeisterschaften in Courchevel, gewann er zwei Silbermedaillen.