Die Schweiz rätselt: Hört eine Ski-Heldin auf?
Michelle Gisin kündigt eine Pressekonferenz an. Die Ski-Welt rätselt: Verkündet die Schweizerin etwa ihren Rücktritt?
Michelle Gisin steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Die 32-Jährige will am Dienstag in einer Pressekonferenz über ihre sportliche Zukunft informieren. Der Schweizer Skiverband Swiss-Ski kündigte den Termin nach „aufschlussreichen Tagen auf dem Schnee“ an. Ob die zweimalige Kombi-Olympiasiegerin ihre Rückkehr plant oder ihre Karriere beendet, ließ der Verband offen.
Der Schritt zurück auf die Ski war für Gisin ein wichtiger Test nach ihrem schweren Sturz im Abfahrtstraining von St. Moritz im vergangenen Dezember. Die Schweizerin zog sich dabei einen Kreuzbandriss sowie Verletzungen am Handgelenk, an der Schulter und an der Halswirbelsäule zu.
Gisin entging nach eigener Darstellung nur knapp einer Querschnittslähmung. Nach Monaten der Reha hatte sie erst vor wenigen Tagen wieder auf Skiern trainiert.
Michelle Gisin: Rückkehr oder Rücktritt?
Im Sommer hatte die Allrounderin drei Optionen genannt: ein schneller Aufbau für die Heim-Ski-WM in Crans-Montana, ein späteres Comeback im Winter 2027/28 oder das Karriereende.
Für eine Rückkehr zur WM hatte Gisin den Zeitrahmen selbst als eng eingeschätzt.
Ihre Bilanz unterstreicht ihren Stellenwert im Schweizer Ski-Sport: 291 Weltcupstarts, 22 Podestplätze und zwei Siege stehen für die Engelbergerin zu Buche. Ihre größten Erfolge feierte Gisin mit Olympia-Gold in der alpinen Kombination 2018 und 2022, dazu kommen drei WM-Medaillen.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.