„Unfassbar!“ Aicher gleich auf Podium
"Beeindruckend": Aicher zieht den Hut vor Vonn
Zum Auftakt des alpinen Weltcups gelingt der deutschen Hoffnungsträgerin die beste Platzierung in ihrer bislang schwächsten Disziplin.
Emma Aicher ist ein herausragender Start in die neue Weltcup-Saison gelungen. Beim Riesenslalom im österreichischen Sölden belegte die 22 Jahre alte Allrounderin den dritten Rang, es ist ihr bestes Ergebnis in ihrer bislang schwächsten Disziplin.
„Es ist ja unfassbar. Sie macht Dinge, die kannst du nicht lernen“, schwärmte ARD-Experte Felix Neureuther: „Und trotzdem lernt sie immer wieder Dinge, die sie besser macht.“
Aicher, in der vergangenen Saison Zweite im Gesamtweltcup hinter Mikaela Shiffrin (USA), fehlten 0,52 Sekunden zur Bestzeit von Paula Moltzan aus den USA, die mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Lara Colturi (Albanien) gewann. Shiffrin fiel bei widrigsten Bedingungen im zweiten Lauf von Platz eins auf Platz sieben zurück.
Aicher gibt sich bescheiden
Aicher selbst gab sich eher bescheiden: „Ich habe mir im Steilhang gedacht: Ja, Emma, ein bisschen Gas geben. Es hat sich ein bisschen zu safe angefühlt. Die Fläche unten war ganz ok. Ich hatte auch Glück mit dem Licht im zweiten Durchgang.“
Lena Dürr belegte auf dem extrem schwierigen Hang auf dem Rettenbachgletscher einen für sie enttäuschenden 22. Platz. Abfahrerin Kira Weidle-Winkelmann dagegen holte als 26. in ihrem erst zweiten Riesenslalom erstmals Weltcuppunkte.
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