Nach Dopingsperre: Carl bricht ihr Schweigen

von SPORT1
Doping-Sperre für Carl? "Tragisch für den Menschen"
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Doping-Sperre für Carl? "Tragisch für den Menschen"

Victoria Carl spricht nach ihrer Dopingsperre über den Schock und die verpassten Olympischen Winterspiele. Zudem äußert sich die Langläuferin zur komplizierten Weltcup-Rückkehr.

Victoria Carl hat ihr Schweigen gebrochen! Die deutsche Langlauf-Olympiasiegerin spricht erstmals seit ihrer Dopingsperre ausführlich über den positiven Test auf Clenbuterol bei der Militär-WM 2025 – und über die Folgen für ihre Karriere. „Das war ein enormer Schock für mich“, sagte die 31-Jährige im Gespräch mit SVT Sport.

Carl führte den Befund auf ein Hustenmittel zurück, das ihr nach eigenen Angaben von einem Bundeswehrarzt verordnet worden war. Der Wirkstoff Clenbuterol war in dem Präparat enthalten, Carl hatte die Einnahme bei der Dopingkontrolle angegeben.

Die Dopingsperre von Victoria Carl läuft Ende November ab
Die Dopingsperre von Victoria Carl läuft Ende November abDie Dopingsperre von Victoria Carl läuft Ende November ab© IMAGO/Gerhard König

Langlauf: Victoria Carl sehr sauer auf sich selbst

„Ich habe dem Arzt einfach zu sehr vertraut, und ich bin extrem sauer auf mich selbst, weil ich zu viel Vertrauen hatte und nicht noch einmal überprüft habe, ob wir das nehmen dürfen“, erklärte sie. Der deutsche Skiverband hatte bestätigt, dass das Medikament wegen einer akuten spastischen Bronchitis verabreicht worden sei.

Die Sperre über 18 Monate läuft am 25. November ab, das Verfahren ist inzwischen rechtskräftig. Carl verpasste die vergangene Saison inklusive der Olympischen Winterspiele und verfolgte die Rennen nach eigener Aussage bewusst nicht.

„Ich kann jetzt nichts anderes tun, als zu sagen: Es ist passiert, wir müssen weitermachen“, sagte die 31-Jährige.

Ein Weltcup-Comeback zum Auftakt in Ruka ist für sie allerdings nicht möglich. Durch die lange Wettkampfpause sind ihre FIS-Punkte verfallen, weshalb sie zunächst bei Rennen auf niedrigerer Ebene neue Punkte sammeln muss. Erst danach kann die Thüringerin wieder für Weltcup-Starts berücksichtigt werden.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.