Skispringen: FIS verschärft Anzug-Regeln
Freitag mit Kampfansage an die Konkurrenz
Die neuen Vorgaben sollen unter anderem für mehr Chancengleichheit sorgen.
Der Ski-Weltverband FIS hat die Regeln für Wettkampfanzüge im Skispringen angepasst. Die neuen Vorgaben treten mit der kommenden Saison in Kraft.
Künftig sind pro Saison nur noch vier Wettkampfanzüge erlaubt. Zudem dürfen die Springer pro Wochenende maximal zwei Anzüge nutzen. Eine weitere Neuerung: Alle Springer müssen dasselbe Anzugmodell in der Qualifikation und im Wettkampf tragen.
Darum waren mehr zusätzliche Anzüge ein Vorteil
Mit den neuen Regeln verfolgt die FIS mehrere Ziele: Neben der Verbesserung der Chancengleichheit zwischen den Nationen soll der Materialverschleiß reduziert und die Nachhaltigkeit gefördert werden.
Bislang gab es kaum Einschränkungen für die Springer. Stärkere Skisprungnationen nutzten dies häufig aus und traten vor allem bei großen Events mit komplett neuem Material an.
Ein Wettkampfanzug kostet mehrere hundert Euro und kann mit der Zeit an Steifigkeit verlieren, was beim Fliegen zum Nachteil werden kann.