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Berlin - Die EWE Baskets verspielen den Sieg in Spiel 1 bei Vizemeister ALBA Berlin. Alex Renfroe wird zum Helden. Ein Oldenburger muss nach bösem Sturz ins Krankenhaus.

ALBA Berlin hat in Spiel 1 der Viertelfinalserie eine Heimschlappe auch dank eines Kollaps der EWE Baskets Oldenburg abgewendet.

Die Albatrosse, noch Mitte des Schlussviertels mit zehn Punkten in Rückstand, setzten sich mit 95:90 (46:51) durch.

Eine halbe Minute vor dem Ende leisteten sich die Berliner beim Stand von 87:90 einen Ballverlust, doch auch Casper Ware vertändelte den Ball. Alex Refroe hatte im folgenden Angriff zu viel Platz und versenkte einen Dreier.

Renfroe trifft und erobert Bälle

Der Spielmacher klaute im Anschluss erneut den Ball. Statt mit guter Defense eine Verlängerung zu erreichen, entschied sich das Team vom Mladen Drijencic zu foulen.

Und es kam noch schlimmer für den Pokalsieger. Nach Jamel McLeans Freiwurftreffer verloren die Gäste erneut den Ball, nach Renfroes Erfolgen von der Linie passierte dasselbe.

Letztlich zog ALBA mit starker Defense den Kopf aus der Schlinge und entschied die Partie für sich. Renfroe avancierte mit sieben Punkten und drei Ballgewinnen in den letzten 30 Sekunden zum Helden. Zudem stand ein Double-Double für das Leichtgewicht zu Buche: 23 Punkte, zehn Assists.

Der Playoffbaum der Beko BBL

Neumann verletzt sich

Cliff Hammonds steuerte 21 Punkte und fünf Steals für das Team von Trainer Sasa Obradovic bei, das nach einem 14:9-Start gegen Oldenburgs Zonenverteidigung aus dem Rhythmus kam und zehn Punkte in Folge kassierte.

Die Gäste, bei denen Rickey Paulding mit 21 Punkten herausragte, mussten jedoch kurz vor Ende des ersten Viertels die Verletzung von Philipp Neumann verkraften. Der Center stürzte nach einem Dunking böse zu Boden und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Ein spektakulärer Buzzer-Beater von Robin Smeulders (13 Punkte, sieben Rebounds) von kurz hinter der Mittellinie Sekunden später geriet durch den vergebenen Coup zur Randnotiz.

Am Mittwoch (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) wollen es die "Donnervögel" zu Hause besser machen. 

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