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Sasa Obradovic verlässt ALBA Berlin nach vier Jahren
Sasa Obradovic verlässt ALBA Berlin © Getty Images

Nach drei Pokalsiegen erhält Trainer Sasa Obradovic keinen neuen Vertrag in Berlin. Nach dem krachenden Playoff-Aus soll ein Neuanfang her. Geht der Serbe in die Türkei?

Trainer Sasa Obradovic verlässt ALBA Berlin am Saisonende. Das gab der Pokalsieger am Montag bekannt.

Der auslaufende Vertrag des 47-jährigen Serben wird nicht verlängert, teilte ALBA mit. Der Pokalsieger war bereits in der ersten Runde der Playoffs in der Beko BBL krachend mit 0:3 gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt ausgeschieden. (Die Playoffs der Beko BBL live auf SPORT1)

Das Tableau der Beko-BBL-Playoffs 2016
Das Tableau der Beko-BBL-Playoffs 2016 © SPORT1

"Wir sind zu der gemeinsamen Überzeugung gekommen, dass es an der Zeit ist neue sportliche Impulse zu setzen", erklärte Geschäftsführer Marco Baldi den Schritt: "Wir bedanken uns bei Sasa und seinem Trainerteam für die hervorragende Zusammenarbeit und den intensiven Einsatz in den letzten vier Jahren."

Obradovic selbst erklärte: "Auch wenn das Ende dieser Saison schmerzt, bin ich zufrieden mit der Entwicklung, die der Klub in meiner Zeit als Trainer gemacht hat. Wir haben ALBA eine klare Identität gegeben, wir haben Erfolge gefeiert und gleichzeitig den deutschen Spielern eine Möglichkeit gegeben, sich zu entwickeln. Nun ist es an der Zeit für mich etwas Neues zu beginnen."

Obradovic hatte schon als Spieler von 1994 bis 1997 mit ALBA große Erfolge gefeiert, gewann als Cheftrainer mit ALBA 2013, 2014 und 2016 den deutschen Pokal und wurde 2014 deutscher Vizemeister.

In der Saison 2014/2015 wurde er als Trainer des Jahres in der Beko BBL ausgezeichnet und führte die "Albatrosse" in der Top-16-Runde der Euroleague zu sieben Siegen - so viele hatte zuvor kein deutsches Team geholt.

Obradovic soll beim 13-maligen türkischen Meister Anadolu Efes Istanbul im Gespräch sein. Dort werden aber auch Georgios Bartzokas (Lokomotive Kuban Krasnodar) und Velimir Perasovic (Saski Baskonia Vitoria) gehandelt, die mit ihren Teams im Final Four der Euroleague standen.

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