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Uli Hoeneß spricht über ein mögliches Comeback als Präsident des FC Bayern München
Uli Hoeneß spricht über ein mögliches Comeback als Präsident des FC Bayern München © Telekom Basketball

Uli Hoeneß spricht erstmals seit seiner Haft-Entlassung vor TV-Kameras - und nennt schon Pläne für eine mögliche Rückkehr als Präsident des FC Bayern.

Zum ersten Mal seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis hat Uli Hoeneß vor TV-Kameras gesprochen.

Er sprach bei einem Basketball-Gipfel, ließ dabei aber auch die Fußball-Fans aufhorchen, die auf eine Rückkehr Hoeneß' ins Präsidentenamt beim FC Bayern München spekulieren.

"Ich habe gesagt, dass ich Mitte des Jahres entscheide, was ich in Zukunft mache", sagte Hoeneß beim Telekom Basketball-Talk, der am Donnerstag im Web ausgestrahlt wird: "Wenn ich mich entscheide, mich im November als Präsident zur Wahl zu stellen, werde ich selbstverständlich Basketball wieder so pushen wie es für den deutschen Basketball nicht das Schlechteste wäre."

Wenn er kandidiere, werde er es dann zunächst "den vielen Menschen sagen, die mich in den letzten zwei Jahren unterstützt haben. Denen bin ich das schuldig", so Hoeneß.

Lahm für Comeback

Für eine Rückkehr Hoeneß' ins Präsidenten-Amt ist auch Bayern-Kapitän Philipp Lahm. Der FC Bayern brauche "jemanden, der Qualität aufgrund seiner Erfahrungen beurteilen und Entscheidungen treffen kann", sagte Lahm der Zeit.

Der ehemalige Bayern-Präsident war am 29. Februar nach 637 Tagen Haft vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Ex-Nationalspieler war am 13. März 2014 wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Am 2. Juni 2014 hatte der 64-Jährige seine Haftstrafe angetreten.

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