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Wegen eines FC-Bayern-Weckers gab es Wirbel am Münchner Hauptbahnhof
Wegen eines FC-Bayern-Weckers gab es Wirbel am Münchner Hauptbahnhof © SPORT1-Grafik: Philipp Heinemann / Imago / dpa Picture Alliance

Am Münchner Hauptbahnhof muss wegen eines Bombenalarms die Schalterhalle geräumt werden. Schuld an der Aufregung ist ein Wecker im FC-Bayern-Design.

Riesen-Aufregung am Münchner Hauptbahnhof: Am Tag nach dem Halbfinal-Aus des FC Bayern gegen Atletico Madrid gab es dort Bombenalarm.

Gegen 9.35 Uhr wurde am Mittwoch laut Münchner Abendzeitung die Schalterhalle gesperrt. Grund war ein verdächtiges Piepen, das aus einem Schließfach zu hören war.

Sprengstoffhund gibt Entwarnung

Landes- und Bundespolizei rückten an. Aus Sorge, es könnte sich um eine Bombe handeln, wurden auch  Experten der Entschärfer-Gruppe und ein Sprengstoffhund hinzugezogen.

Dieser schnüffelte am Schließfach und gab Entwarnung. In dem Fach befanden sich keine explosiven Stoffe.

Nach der der Öffnung wurde dann klar, dass ein Wecker im FC-Bayern-Design  für den Trubel verantwortlich war.

Eigentümer noch unbekannt

Er wurde zusammen mit anderem Gepäck in dem Schließfach eingesperrt und war so eingestellt, dass er im Laufe der Zeit immer schneller piepst.

Möglicherweise hatte ja ein Bayern-Fan länger geschlafen, um das Aus in der Königsklasse zu verdauen. Bisher ist der Eigentümer des Weckers der Polizei noch nicht bekannt.

Nach rund einer Stunde konnte die Sperrung der Schalterhalle wieder aufgehoben werden. Zug- und S-Bahn-Verkehr wurden durch den Einsatz nicht unterbrochen.

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