vergrößernverkleinern
Statt Fragen zu beantworten, spielte Lewis Hamilton lieber mit seinem Smartphone © getty Images

Der Formel-1-Weltmeister stellt bei der offiziellen Pressekonferenz vor dem Japan-GP sein Desinteresse zur Schau und spielt mit dem Handy. Dafür kassiert er Kritik.

Nach seinem Motorplatzer in Malaysia war Lewis Hamilton bei der Pressekonferenz vor dem Japan-GP (So., ab 7 Uhr im LIVETICKER) ein gefragter Mann.

Der Brite aber interessierte sich überhaupt nicht für die Fragen der Journalisten und machte keinen Hehl daraus, wie langweilig er solche offiziellen Termine findet.

Geradezu aufreizend lässig und desinteressiert saß er auf seinem Platz und spielte pausenlos auf seinem Smartphone herum, auf dem er mit Hilfe der App Snapchat sich und seine Fahrerkollegen in Comicfiguren verwandelte.

Als er darauf angesprochen wurde, ließ er auch die anwesenden Reporter an seinen Gedanken teilhaben. "Es ist ziemlich lustig, diese Snaps", sagte er. Was er von den Pressekonferenzen  hält? "Wir machen das schon so lange, ich versuche mal, andere Sachen reinzubringen."

Auf seinen Snaps wurde er noch deutlicher. "This shit is klling me" ("Dieser Scheiß bringt mich um"), ließ er wissen - und machte ein paar schöne Bilder.

Hamilton nimmt Stellung

Bei den versammelten Medienvertretern kam der Auftritt weniger gut an. Vor allem in der britischen Presse erntete der Weltmeister Kritik. Von "mangelndem Respekt gegenüber der japanischen Öffentlichkeit" war dort am häufigsten die Rede.

Hamilton selbst hat derweil auf die Kritik reagiert. In einem weiteren Snap schrieb der 31-Jährige: "Bezüglich der letzten Posts: Ich habe gemerkt, dass einige Leute die Snaps falsch wahrgenommen haben, speziell die Medien. Eigentlich wollte ich ausdrücken, dass die Filter mich 'killen', weil sie so lustig sind. Ich habe Tränen gelacht. Wie auch immer, es gibt keinen Grund, sich überhaupt darüber aufzuregen."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel