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Tyson Fury
Tyson Fury besiegte am 28. November 2015 Wladimir Klitschko © Getty Images

Skandal-Boxer Tyson Fury geht es nach eigener Aussage besser. Er spielt mal wieder verrückt und bringt sich als Trump-Aufpasser und britischer Premierminister ins Gespräch.

Tyson Fury geht es offenbar besser - denn er hat mal wieder am Rad gedreht.

Auf seiner Twitter-Seite sorgte der Boxer mit der Änderung seines Namens, seines Profilbilds und mehreren Posts für Verwirrung.

Zum einen nannte sich der bibeltreue Christ am Freitagabend zwischenzeitlich "Riaz Tyson Muhammad" und lud ein Foto hoch, das ihn mit traditioneller muslimischer Kleidung zeigte. Gleichzeitig betonte Fury, dass er sich wegen Jesus besser fühle: "Mit der Hilfe von Jesus ist alles möglich."

Trump-Bewacher oder Premierminister?

Zudem packte der "Gypsy King" wenig bescheidene Tweets aus. "Es ist hart, jung, reich, gutaussehend und der beste Kämpfer aller Zeiten zu sein, aber damit muss ich leben", schrieb Fury, bevor er sich zur Wahl von Donald Trump äußerte.

"Wenn Donald Trump es tun kann - wer weiß, ob ich nicht bald Premierminister werde", twitterte der Brite und stellte den Hashtag #Tysonforprimeminister hinzu.

Sein Irrsinn ging noch eine Stufe weiter - er bot sich als Trump-Aufpasser an: "Wenn Donald Trump einen neuen Bewacher braucht - Tyson Fury ist dein Mann."

Kampf gegen Depressionen

Am Samstag nannte er sich dann "TysonlukefuryakaGK" (Stand 12.14 Uhr) und wählte ein altes Blödel-Foto von einer Pressekonferenz vor dem Kampf gegen Wladimir Klitschko aus.

Der Schwergewichts-Weltmeister hatte zuletzt die Titel der Box-Verbände WBO und WBA mit sofortiger Wirkung niedergelegt, um sich voll auf seine "medizinische Behandlung und seine Erholung" zu konzentrieren.

Fury hatte zuvor zweimal den Rückkampf gegen Wladimir Klitschko abgesagt und war positiv auf Kokain getestet worden. Zudem räumte der Brite Depressionen und Selbstmordgedanken ein.

Nun befindet sich der 28-Jährige aber nach eigener Aussage auf dem Weg der Besserung.

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