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Niklas Sundblad und die Kölner Haie
Niklas Sundblad und die Kölner Haie werden nicht an den Playoffs teilnehmen © Getty Images

Vizemeister Kölner Haie hat die Playoffs in der DEL verpasst - erst zum zweiten Mal.

Der achtmalige deutsche Meister bezwang am vorletzten Hauptrundenspieltag zwar die Straubing Tigers 1:0 (0:0, 1:0, 0:0).

Weil der direkte Konkurrent Krefeld Pinguine 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) bei den Augsburger Panthern aber ebenfalls erfolgreich war, ist Platz zehn bei weiter fünf Punkten Rückstand nicht mehr zu erreichen (DATENCENTER: Ergebnisse).

DEG muss weiter zittern

Seit Einführung der DEL 1994 hatten die Haie lediglich 2009 die Playoffs um die Meisterschaft verpasst.

Das erste Direktticket für das Viertelfinale seit 2008 hatten die Iserlohn Roosters eigentlich schon in der Tasche, doch dann verspielten sie beim 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Titelverteidiger ERC Ingolstadt eine 3:1-Führung.

Der Vorsprung auf den Tabellensiebten Grizzly Adams Wolfsburg ist auf zwei Punkte zusammengeschrumpft (DATENCENTER: Tabelle).

Wolfsburg darf hoffen

Der Düsseldorfer EG fehlt nach dem 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin noch immer ein Zähler zum Viertelfinaleinzug.

Wolfsburg wahrte durch das 2:0 (0:0, 2:0, 0:0) gegen Spitzenreiter Adler Mannheim seine geringe Chance auf den sechsten Platz.

Auch die Nürnberg Ice Tigers sind nach dem 5:0 (0:0, 3:0, 2: 0) gegen die Hamburg Freezers noch nicht ganz aus dem Rennen um Rang sechs.

Pleite für EHC München

Der Tabellenzweite Red Bull München unterlag überraschend 0:4 (0:2, 0:0, 0:2) beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings.

Für Köln traf Nationalspieler Alexander Weiß (27.). Dennoch endet die Saison des Finalisten der letzten beiden Jahre bereits am Sonntag in München.

Krefeld steht dagegen nach den Toren des Ex-Kölners Marcel Müller (5.) sowie von Istvan Sofron (20. ) und Robin Weihager (26.) in den Vor-Playoffs.

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