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Die Eisbären Berlin verloren bei den Nürnberg Ice Tigers
Die Eisbären Berlin verloren bei den Nürnberg Ice Tigers © Imago

Die Eisbären Berlin verlieren zum Auftakt der Vor-Playoffs bei den Nürnberg Ice Tigers, stehen schon mit dem Rücken zur Wand. Jubel herrscht bei den Grizzly Adams Wolfsburg.

Dem einstigen Serienmeister Eisbären Berlin droht in der DEL zum zweiten Mal in Folge das Playoff-Aus schon vor dem Viertelfinale.

Das Team des ehemaligen Bundestrainers Uwe Krupp, zwischen 2005 und 2013 siebenmal deutscher Meister, verlor zum Auftakt der Vor-Playoffs 2:6 (0:3, 1:2, 1:1) bei den Nürnberg Ice Tigers. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Im zweiten Spiel der "Best-of-three"-Serie am Freitag stehen die Eisbären damit bereits mit dem Rücken zur Wand. (SERVICE: Tabelle) 

Wie Nürnberg fehlt auch Grizzly Adams Wolfsburg nach dem 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gegen die Krefeld Pinguine nur noch ein Sieg zum Einzug ins Viertelfinale.

Die Gewinner der Vor-Play-offs treffen in der Runde der letzten Acht ab dem 11. März auf den Hauptrundensieger Adler Mannheim und den Tabellenzweiten Red Bull München.

Für die Berliner war die 18. Auswärtsniederlage der Saison schon nach dem ersten Drittel unvermeidlich: Nürnberg führte durch Treffer des Jungnationalspielers Leonhard Pföderl (8. und 19.) und des Torjägers Patrick Reimer (20.) mit 3:0. Corey Locke (34.).

Kyle Klubertanz (36.) und erneut Pföderl (58.) erzielten die weiteren Tore für die Franken.

Für die enttäuschenden Berliner trafen lediglich Frank Hördler (34.) und Julian Talbot (46.).

Krupp versuchte alles und nahm gut fünf Minuten vor Schluss den Torhüter zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis.

"Nürnberg hat sehr gut gestanden und uns das Leben schwer gemacht", sagte Krupp bei ServusTV: "Wir haben die Zweikämpfe vor unserem Tor nicht gewonnen und die Nürnberger nicht in genug Zweikämpfe vor ihrem Tor verwickelt."

Wolfsburg glich durch Sebastian Furchner (10.), Christoph Höhenleitner (32.) und Marco Rosa dreimal einen Rückstand aus.

Krefeld war durch Joshua Meyers (9.) und Marcel Müller (20. und 32.) in Führung gegangen. In der 78. Minute erzielte Tyler Scofield
das Siegtor für die Niedersachsen.

Im Stenogramm:

Thomas Sabo Ice Tigers - Eisbären Berlin 6:2 (3:0, 2:1, 1:1)
Tore: 1:0 Locke (7:03), 2:0 Pföderl (18:33), 3:0 Reimer (19:30), 4:0 Locke (33:11), 4:1 Hördler (33:27), 5:1 Klubertanz (35:29), 5:2 Talbot (45:56), 6:2 Pföderl (57:05)
Schiedsrichter: Brüggemann/Rohatsch (Iserlohn/Lindau)
Zuschauer: 4780
Strafminuten: Nürnberg 2 - Berlin 7 plus Spieldauer-Disziplinar (Foy)
Play-off-Stand: 1:0

Grizzly Adams Wolfsburg - Krefeld Pinguine 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) n.V.
Tore: 0:1 Meyers (8:36), 1:1 Furchner (9:35), 1:2 Müller (19:18), 2:2 Höhenleiter (31:05), 2:3 Müller (31:19), 3:3 Rosa (48:15), 4:3 Scofield (77:50)
Schiedsrichter: Piechaczek/Schukies (Landsberg/Herne)
Zuschauer: 1802
Strafminuten: Wolfsburg 6 - Krefeld 8 plus Disziplinar (Perrault)
Play-off-Stand: 1:0

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