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Dänemarks Jensen kassiert im 3. Drittel gegen die Schweiz einen heftigen Check und bleibt regungslos liegen. Er hat aber Glück im Unglück.

Böser Zwischenfall bei der Eishockey-WM in Russland (LIVE im TV auf SPORT1):

Beim Duell zwischen Dänemark und der Schweiz (2:3 n. V.) in Moskau kassierte der Däne Jesper B. Jensen nach 43 Minuten vom Schweizer Kapitän Andres Ambühl einen bösen Check in den Rücken.

Jensen drehte sich kurz vor dem Einschlag noch leicht zur Seite, krachte bei der Aktion aber dennoch mit dem Kopf gegen die Plexiglasscheibe und blieb regungslos liegen.

Die herbeigeeilten Santitäter stabilisierten die Halskrause des 24 Jahre alten Verteidigers mit einer Halskrause und transportierten den Dänen schließlich auf einer Trage vom Eis.

Jensen wurde in ein nahes Krankenhaus gebracht. Am Abend berichtete der schwedische TV-Sender TV4, der Verteidiger habe eine Gehirnerschütterung erlitten.

Keine Strafe für den Übeltäter

Unglaublich: Trotz des heftigen Einschlags bekam Ambühl keine Strafe, offenbar hatten die Schiedsrichter seinen Einsatz nicht als Check gegen Kopf und Nacken bewertet.

Dieser hätte mindestens zwei Minuten Unterzahl für die Schweiz und zehn Minuten Disziplinarstrafe gegen Ambühl nach sich gezogen. Der Schweizer traf tatsächlich auch vornehmlich Jensens Schulter bei seinem Check.

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Mit Ambühl erkämpften die Eidgenossen nach einem 0:2-Rückstand zum Zeitpunkt des Checks noch das 2:2 kurz vor Ende des Spiels. In der Overtime leitete der Übeltäter mit einem gewonnen Bully dann das 3:2 von Eric Blum (65.) ein.

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