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Ein Youtuber enthüllte eine neue Aufstellungsmöglichkeit in FIFA 17, die das Spiel revolutionieren könnte. Wolfsburg-Profi Benedikt "SaLz0r" ordnet ein.

Von Pascal Löchte

Ein Trick, der die Abwehrspieler bei FIFA 17 dazu bringt, vom unbeholfenen Ärgernis zum effektiven Ausputzer zu werden: Die Entdeckung der "Sweeper"-Position sorgte für viel Gesprächsstoff in der Community.

Auch bei den Profis?

Der FIFA-Profi Benedekt "SaLz0r" Saltzer des VfL Wolfsburg kennt den Trick und gibt sich im Gespräch mit SPORT1 gelassen.

Da es bei Profiturnieren und in der Weekend League verboten sei, die Aufstellungspositionen individuell zu verändern, habe der Trick keine großen Auswirkungen. Auch im beliebten FIFA Ultimate Team Modus ist der Trick nicht verfügbar.

Die Sweeper Position im Spiel. © Youtube/GemsGS

Der ehemalige FIFA-Weltmeister von 2009 und heutige Manager von Schalkes FIFA-Team, Joshua "Kr0ne" Begehr, zeigt sich zwar begeistert, schlägt aber in die gleiche Richtung: "Tatsächlich handelt es sich bei dem Sweeper-Trick auf den ersten Blick um eine extrem interessante Variante um das alte 'Sweeper'-Verteidigen wieder zu aktivieren. Natürlich fehlen noch Erfahrungswerte und es bleibt abzuwarten, ob der Trick in jedem eSport Modus sowie on- und offline funktioniert."

Aktuell sehe es so aus, "als würde es im FUT Modus keine Möglichkeit geben mit Sweeper zu spielen. Noch lässt sich kein Fazit ziehen, da die Erfahrungswerte fehlen und der neue Trick nicht in jedem Spiel Modus verfügbar ist."

Hört man auf die Meinung der Profis, ist die Sweeper-Position also viel heiße Luft um nichts. Für FIFA-Spieler, die gegen den Computer spielen, ist er aber dennoch eine nützliche Entdeckung.

Das sieht auch der Wolfsburger "SaLz0r" so: "Für Einzelspieler, die gegen den CPU (Anm. d. Red.: Computergegner) spielen, ist es sicher eine nette kleine Optimierung. Aber im Profi Bereich ist es überflüssig und auch verboten".

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