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© Schalke 04 Esports - Twitter

Das Finale der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga zwischen Niklas Raseck und Cihan Yasarlar hat es in sich. SPORT1 analysiert das spektakuläre Geschehen.

Cihan ist der deutsche Meister der FIFA 17- TAG Heuer Virtuellen Bundesliga, doch wie hat er das gemacht?

Die Offensive

"Ich habe versucht, hinten gut zu stehen und keine Tore zu kassieren. Vorne wollte ich dann alle Chancen nutzen, die ich bekomme", so Cihan. Besonders Letzteres war der Schlüssel zum Erfolg des Schalke-Spielers. Zwar konnte Niklas in der ersten Partie, auf der ihm vertrauten Konsole Xbox One, mithalten, doch auf der PlayStation 4 bewies Cihan offensives Feingefühl am Controller. 

Vier Tore erzielte der Königsblaue im zweiten Spiel und diese waren sehr ansehnlich. Cihan konnte sich stark durch den Strafraum seines Gegners kombinieren und ließ damit dem Torwart wenig Chancen auf Gegenwehr.

Zwei Konsolen, ein Titel

Im Normalfall hat jeder FIFA-Spieler eine favorisierte Konsole. Natürlich weiß man auch, wie das Spiel auf dem anderen Spielgerät funktioniert, doch man ist immer eher auf einen bestimmten Controller fokussiert. Cihan schaffte es nichtsdestotrotz, seinen Gegner im Hinspiel nicht davonrennen zu lassen und ließ lediglich ein einziges Tor zu.

In der Schlussphase konnte er sogar noch das wichtige Auswärtstor erzielen, welches beim Gleichstand nach beiden gespielten Matches den Ausschlag gegeben hätte. 

Dadurch geriet Niklas unter Zugzwang, der definitiv ein Tor im Rückspiel brauchte. Durch das frühe 2:0 im zweiten Spiel durch Cihan war der Vorteil für den Schalke-Spieler somit ein ganzes Stück größer.

Fährmann profitiert durch 3-Mann-Regel

Im FIFA Ultimate Team-Modus versucht ein Spieler, die bestmögliche Mannschaft auf dem Rasen zu stellen. In der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga dürfen die Spieler nur Akteure aus der Fußball-Bundesliga in ihrem Kader haben und darüber hinaus nur drei Spieler aus einem Fußballklub.

Auch wenn Manuel Neuer der beste Torhüter der Bundesliga ist, muss man sich entscheiden, ob man ihn mitnimmt und dafür auf einen guten Münchner Feldspieler verzichtet. Beide Spieler im Finale hatten sich für die Feldspieler entschieden und dafür Fährmann in das Tor gestellt, eine verständliche Entscheidung.

Fazit

Das Spiel hatte einiges zu bieten. Die Partie war durch die Aufholjagd von Niklas bis zum Schluss spannend. Am Ende gab es mit Cihan einen verdienten Sieger, der sich nach einem 1:1 im Hinspiel und einem 4:2 im Rückspiel über die Schale und 15.000 EUR Preisgeld freuen darf.

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