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Nicht nur für Cihan war die Virtuelle Bundesliga ein besonderes Erlebnis © Twitter: S04 Esports

Dortmund - Am Osterwochenende kämpften 20 FIFA 17-Spieler um die virtuelle deutsche Meisterschale. Die Virtuelle Bundesliga 2017 ging mit dem Sieg von Cihan zu Ende.

Von Maximilian Eichgrün

Erstmals wurde die TAG Heuer Virtuelle Bundesliga im Modus Ultimate Team ausgetragen. Aus Bundesliga-Profis mussten sich die Spieler ihre virtuellen Teams zusammenbauen und mit diesen ins Rennen gehen. In allen möglichen Trikots kickten daher Aubameyang, Reus und Co. beim virtuellen Spektakel.

Erste Überraschungen in der Gruppenphase

Am Samstagnachmittag fiel der Startschuss zur Gruppenphase des Turniers. Schon in den jeweils fünfköpfigen Gruppen kam es zu der einen oder anderen Überraschung.

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So musste der Titelverteidiger Daniel Butenko überraschenderweise schon in der Gruppenphase das Feld räumen. Ohne einen einzigen Sieg schied der Meister des Vorjahres aus dem Turnier aus. Auch der Titelträger der Virtuellen Bundesliga 2013, Kevin Assia, schaffte es nicht aus der Gruppe. Ähnlich erging es auch dem FIFA-Profi Savas "GOOKU" Destanoglu.

Ebenfalls überraschend war der Siegeszug des Underdogs Daniel Wimmer, der sich über ein Wildcard-Turnier qualifiziert hatte. Zwar sollte der Österreicher später im Viertelfinale ausscheiden, doch zuvor holte er sich ohne Punktverlust den ersten Platz seiner Gruppe.

Enge Duelle in der K.O.-Runde

In der anschließenden Zwischenrunde musste sich der zweifache Weltmeister und aktuelle ESLM-Finalist Kai "deto" Wollin mit 1:2 nach Hin- und Rückspiel gegen Michael Bittner geschlagen geben. Ursprünglich hatte der erfahrene deto zu den Favoriten auf den Turniersieg gehört.

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Im Viertelfinale am Ostersonntag mussten sich dann mit Mohammed "Mo" Harkous und Timo "TimoX" Siep vom VfL Wolfsburg zwei weitere Hochkaräter aus dem Turnier verabschieden. Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel gegen Cihan vergab TimoX das Rückspiel klar mit 2:6 und somit auch jede Chance auf den Titel.

Für Cihan ging der Siegeszug danach weiter. Gegen Erhan "Dr. Erhano" Kayman reichten Cihan ein 1:0 im Hinspiel und ein 0:0 im Rückspiel für den Finaleinzug. Dort musste der Schalker gegen den deutschen Meister von 2015, Niklas Raseck, ran. Raseck hatte zuvor bereits die Titelanwärter Marvin "M4RV" Hintz und Mo aus dem Turnier geworfen.

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Im Hinspiel des Finals auf der Xbox One, also Rasecks Paradekonsole, gelang es dem Schalker-Profi, seinem Gegner ein 1:1 abzutrotzen. Das entscheidende Rückspiel auf der Playstation 4 gewann Cihan dann mit 4:2 und holte somit den Titel aus Dortmund nach Gelsenkirchen.

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