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Die Südkoreaner um Faker hatten großen Anteil am Sieg von Team Fire © Riot Games

Los Angeles - Die koreanischen All-Stars haben die europäischen im großen Finale des All-Star-Events geschlagen. Bjergsen triumphiert im 1on1-Turnier.

Von Marco Gnyp

Bis zum abschließenden Best-of-Three der beiden besten Regionen beim All-Star-Event führte Team Ice mit 100 Punkten. Den LCK-Spielern gelang zum Schluss allerdings die Revanche gegen die Stars der EU LCS. Für den Sieg erhielt Team Fire 300 zusätzliche Punkte.

Faker zeigt Spiellust

Mit 2:0 schlugen die koreanischen Akteure die Spieler der europäischen LCS. Vor allem World-Champion Faker wollte im letzten Match des All-Star-Events noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Auf der zweiten Map gelang es ihm, seinen Gegenspieler Froggen mit Zed solo zu killen.

Nach dem Sieg der EU LCS All-Stars am dritten Tag war den Südkoreanern anzusehen, dass sie im großen Finale etwas gutzumachen hatten. Die Leistung erinnerte über weite Strecken stark an die eines eingespielten Teams, obwohl die Spieler in dieser Konstellation kaum Erfahrung sammeln konnten.

Bjergsen gewinnt das 1on1-Turnier

Team SoloMids Mid-Laner Bjergsen triumphierte währenddessen im 1on1-Turnier. Im Finale schlug er seinen neuen Team-Kollegen Doublelift mit 2:1. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand der Däne im Laufe des Best-of-Threes besser ins Spiel und konnte in Mirror-Matches auf Zed und Vel’Koz seinen Kontrahenten schlagen.

Besonders kurios verlief das zweite Halbfinale zwischen Doublelift und Froggen. Der AD-Carry lag zunächst mit 1:0 in Führung. Froggen entschied sich jedoch den Snowball anstelle von Ignite als Summoner Spell zu nehmen.

Während Doublelift sich in die eigene Basis porten wollte, traf Froggen seinen Snowball und aktivierte ihn sofort. Doublelifts Port wurde aber nicht abgebrochen, sodass Froggen bis an die Fountain des TSM-Akteurs flog und dort sofort starb.

Die Spieler einigten sich auf ein Remake, allerdings passierte genau das Gleiche erneut, sodass Doublelift dem Dänen ein weiteres Remake anbot. Dieses gewann er ebenfalls und zog dadurch ins Finale ein.

Showmatches sind ein Erfolg

Die etwas weniger ernst gemeinten Spielmodi entpuppten sich beim All-Star-Event in Los Angeles als großer Erfolg. Im One for All-Modus entschieden sich die Spieler beider Teams für Blitzcrank und lieferten sich ein unterhaltsames Match.

Am vierten Tag kam es zudem auch zum Tandem-Mode, in dem jeweils zwei Spieler gemeinsam einen Champion steuerten – ein Akteur bediente die Maus, der andere die Tastatur.Nach einer kurzen Abtastphase fanden die Profis so langsam ins Spiel und ließen es am Ende fast wie ein normales Showmatch ansehen, denn die Koordination zwischen den Pärchen war teilweise mehr als beeindruckend.

Durch den Sieg von Team Fire erhalten die Spieler der Regionen Südkorea, Nordamerika und Taiwan sowie Macau einen IP-Boost im Spiel. Zusätzlich wird der Champion Diana einen Skin erhalten, der sich um das Thema Feuer dreht. Am kommenden Wochenende endet das Jahr in League of Legends mit den Intel Extreme Masters in Köln.

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