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Fnatic hat ein glückliches Händchen, was Nachwuchstalente anbelangt © Riot Games

Soeben ließ Fnatic verlauten, dass man Spieler und Coaches für ein neues Challenger Series-Team suche. Gerüchte drehen sich um ein Roster mit Noxiak.

Auf der Website des europäischen Teams kann man sich aktuell als Spieler sowie als Coach für das neue Team bewerben, welches sich planmäßig für die nächste Saison der Challenger Series qualifizieren soll.

Deilors gutes Händchen für Nachwuchs

Fnatic gelang Anfang 2015 ein genialer Coup. Mit Huni, ReignOver und Febiven setzte die Organisation auf drei Spieler, die relativ unbekannt waren. Das Management des Teams sah in den drei jungen Talenten jedoch großes Potenzial. Im Herbst feierte dann dieses Team aus früheren Nonames den Einzug ins Halbfinale bei der League of Legends-Weltmeisterschaft. 

Inzwischen sind Huni, ReignOver und Febiven berüchtigte Koryphäen. Nicht zuletzt durch die Hilfe von Coach Luis "Deilor" Sevilla, der von Anfang an am Aufbau des damaligen Rosters beteiligt war.

Auch in diesem Jahr spielt man wieder mit neuen Namen. Als das Experiment mit dem deutschen Support Noxiak vor kurzem allerdings für gescheitert erklärt wurde, gab es einen Rückschlag für das Team. Erneut setzt man bei der Wahl seines Nachfolgers auf den Nachwuchs: Der Schwede Klaj soll Rekkles in der Solo-Queue aufgefallen sein.

Ein neues Team für Noxiak?

Als man Noxiak aus dem Start-Lineup des EU LCS-Teams entfernte, stellten Deilor und seine Spieler Eines klar: Es habe nicht an Noxiaks individuellem Einsatz gelegen. Vielmehr stünde sein Spielstil nicht in Synergie mit dem seines Bot-Lane-Partners Rekkles.

Vielleicht ist das neue Challenger Series-Team ein Weg, um den Deutschen in der Organisation zu halten. Genaueres wurde dazu jedoch nicht verkündet.

Klar ist jedoch auch, dass keine Organisation über zwei LCS-Teams verfügen darf. Als zuletzt das Challenger Series-Team von Dignitas die LCS erreichte, musste man deswegen die Rechte am LCS-Platz an den höchstbietenden verkaufen. Gerüchte handelten davon, dass das Team damals für circa eine Million US-Dollar verkauft wurde.

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