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Origen konnte nur drei der sieben Matches gewinnen © Riot Games

Berlin - Origen mit den beiden deutschen Spielern PowerOfEvil und Amazing ist weiterhin auf Formsuche. Gegen Spitzenreiter G2 Esports gab es die vierte Pleite.

Von Marco Gnyp

Dabei sah es, wie schon mehrfach in diesem Split, so aus, als wären die Akteure von Origen nicht auf derselben Wellenlänge.

Baron-Rush entscheidet Partie

Über mehr als 20 Minuten war Origen dem Überraschungsteam G2 Esports ebenbürtig. Das Gold auf beiden Seiten war fast gleich und Star-Spieler Zven auf "Ezreal" zeigte bis dahin erneut eine solide Performance.

G2 Esports scheint aktuell nicht zu stoppen zu sein © Riot Games

Innerhalb weniger Augenblicke riss G2 Esports mit einem Baron-Rush das Spiel an sich. Mit "Kalista" sicherte Emperor das Objective vor Amazing, der versucht hatte, den Baron zu klauen. Mit dem Buff erspielte sich der Aufsteiger einen großen Vorsprung und nutzte diesen anschließend, um den sechsten Erfolg im siebten Match unter Dach und Fach zu bringen.

Fnatic mit souveränem Pflichtsieg

Fnatic sicherte sich gegen Schlusslicht Giants einen wichtigen Pflichtsieg. Mit "Quinn" im Jungle begann Spirit früh, seine Gegner zu terrorisieren.

Giants Gaming suchte vergeblich nach einer Lösung, während Fnatic den eigenen Vorsprung rasch vergrößerte. Durch geschickte Rotationen und zwei AD-Carries be Fnatic fielen regelmäßig Tower auf Seiten des Underdogs, bis der Rückstand nicht mehr gutzumachen war.

Vitality bleibt an H2k dran

Team Vitality schlug Elements mit "Lucian" auf der Top-Lane, wobei der Gegner nicht viel Gegenwehr zeigte. Gilius entschied sich einmal mehr für "Nidalee", konnte aber keinen großen Einfluss auf das Spiel ausüben.

Nach und nach verlor Elements immer mehr Tower. Das Team hatte keinen verlässlichen Engage und konnte bis zum Ende nur zuschauen, wie Vitality das Game systematisch beendete.

H2k-Gaming startet auch in der zweiten Woche mit SELFIE ohne größere Probleme. Die Dänen von Splyce konnten Jankos zwar früh zwei Mal für seine Fehler bestrafen, aber am Ende stand ein weiterer Triumph für den Tabellenführer auf dem Papier.

Die Unicorns of Love fuhren trotz der anhaltenden Visa-Probleme von Diamondprox gegen Team ROCCAT einen weiteren Sieg ein. Dieses Mal ersetzte Rudy den Russen und fügte sich nahtlos ins Lineup ein. Nur 27 Minuten benötigte UoL, um gegen das Werksteam zu gewinnen.

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