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Das MSI 2016 ist aus neutraler Sicht bisher ein großer Erfolg © Riot Games

Die spektakuläre Gruppenphase beim MSI 2016 ist beendet. SPORT1 wirft einen Blick auf fünf Highlights, die jeder gesehen haben muss.

Fünf Tage lang in insgesamt 30 Matches wurden die League of Legends-Fans von den jeweiligen Sieger der großen Regionen unterhalten. Diese Highlights machen Lust auf mehr, denn ab Freitag duellieren sich Counter Logic Gaming, SK Telecom T1, Royal Never Give Up und die Flash Wolves in den Play-Offs des Turniers.

Stomaged klaut SKT einen Baron

Im ersten Match für SuperMassive eSports lief es spielerisch gesehen nicht allzu gut, doch Stomaged konnte nach 24 Minuten zumindest einen Achtungserfolg feiern. Weltmeister SK Telecom T1 startete den Baron und versuchte, den Jungler des Gegners davon abzuhalten, diesen zu klauen.

Obwohl dieser mit "Gragas" bereits auf wenige HP gebracht wurde, gelang es ihm mit einem sehenswerten Steal, den übermächtigen Gegner wenigstens ein wenig zu ärgern. Am Ausgang der Begegnung änderte dies allerdings nichts mehr, denn nur wenige Minuten später fiel der Nexus des Wildcard-Teams.

Wolf stellt koreanische Synergie zur Schau

Immer wieder zeigen koreanische Teams, wie perfekt das Zusammenspiel in League of Legends sein kann. In diesem Fall waren es Wolf und Faker von SK Telecom T1, die G2 Esports eine Kostprobe dieser Synergie anboten.

Nach einem erfolgreichen Dive der Koreaner fand G2s Trick den Support-Spieler alleine im eigenen Jungle und versuchte, diesen in etwas Gold umzuwandeln. Allerdings hatte er die Rechnung ohne Faker gemacht, der sich auf den Weg zum Dragon-Pit machte.

Mithilfe von "Pulverize" positionierte sich Wolf so, dass er mit "Headbutt" den gegnerischen Jungler über die Wand befördern und ihn damit seinem eigenen Mid-Laner auf einem silbernen Tablett servieren konnte.

Xmithie hat einen genialen Einfall

Manche Ultimates sind flexibler und kreativer einsetzbar, als andere. CLGs Xmithie hatte im Rückspiel gegen RNG einen genialen Einfall, wie er die Ultimate von "Kindred" verwenden konnte.

Der Jungler nutzte die Fähigkeit im Dragon-Pit, als die Chinesen dabei waren, den fünften Dragon zu sichern. Damit hielt er diesen lange genug am Leben, um sein Team in eine vorteilhafte Position zu bringen.

Kobe und die Emotionen

Emotionen gehören zu Wettbewerben dazu und machen diese oftmals zu einem richtigen Spektakel. So auch im Match zwischen CLG und RNG, das rund 35 Minuten wie ein klarer Sieg für den LPL-Vertreter aussah.

Die Asiaten verpassten es aber, das Spiel zu beenden, sodass sich CLG aufgrund kapitaler Fehler des Favoriten langsam herankämpfen konnte. Die Amerikaner gewannen den entscheidenden Team-Fight und machten damit ein unglaubliches Comeback perfekt. LCS-Kommentator Kobe konnte es selbst nicht fassen und ließ seinen Emotionen freien Lauf.

SKT und RNG liefern Spektakel

Für SK Telecom T1 und Royal Never Give Up ging es im letzten Match der Gruppenphase um nichts mehr. Anstatt ungewöhnliche Champions zu wählen und damit mögliche Strategien für das Aufeinandertreffen im Halbfinale zu verstecken, war es für beide Teams eine Ehrensache, gewinnen zu wollen.

Im besten Spiel des MSIs bisher lieferten sich die beiden asiatischen Lineups ein unglaubliches Hin und Her mit nervenzerreißenden Team-Fights, das gleichzeitig ein eindrucksvoller Vorgeschmack auf das Best-of-Five dieser Teams im Halbfinale am Freitag darstellte.

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