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Shanghai - SK Telecom T1 hat mit einem 3:0 über Counter Logic Gaming das MSI 2016 gewonnen. Der NA-Champion zeigte in der Serie allerdings einige gute Aktionen.

Die Koreaner dürfen sich damit über 250.000 US-Dollar freuen, während CLG mit 100.000 US-Dollar nach Hause fahren wird.

CLG verpasst Comeback

Das erste Game startete aus CLGs Sicht alles andere als gut. Aus unerfindlichen Gründen ging Darshan mit "Poppy" in ein 1v1 gegen Bangs "Ezreal" und gab dabei First Blood ab. Fast gleichzeitig versuchten Xmithie und Aphromoo, den Blue Buff von SKT zu sichern, doch beide verloren dabei ihr Leben.

In den nächsten Minuten konnten sich die Koreaner weitere Kills sichern, doch Darshan und Xmithie erspielten sich einen Farmvorteil, sodass CLG goldtechnisch sogar einen leichten Vorsprung hatte.

Im Mid-Game sah es so aus, als würde der Worlds-Gewinner langsam davonziehen, ehe er innerhalb weniger Minuten mehrere kapitale Fehler machte. CLG sicherte sich Baron Nashor hätte in der Lage sein sollen, das Heft in die Hand zu nehmen. Die Koreaner fingen sich aber, lockten die Nordamerikaner in eine Falle, die in drei Kills resultierte und nur wenige Minuten später fiel der Nexus von CLG.

Gleiche Picks

Im zweiten Game entschieden sich beide Teams für exakt die gleichen Champions. Erneut konnte CLG immer wieder gute Aktionen zeigen.

Doch viel zu oft brachten sich die Nordamerikaner anschließend mit Fehlern um die eigene Belohnung.

Nach einer bärenstarken Koordination in einem Team-Fight um die 30. Minute konnte SKT ohne Verluste vier Kills und anschließend Baron Nashor holen. Mit dem finalen Push zerstörten die Koreaner aller drei Inhibitoren und wenige Sekunden später auch den Nexus.

SKT macht den Sack zu

Erstmals in diesem Best-of-Five ging SKT mit einem stärkeren Early-Game in den mittleren Teil des Spiels. Faker, dieses Mal auf "Ryze" zu finden, und seine Mitspieler machten keine Kompromisse.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Games konnte CLG mit dem Top-Favoriten kaum noch mithalten. SKT wurde gegen Ende des Games unkonzentrierter und machte den Nordamerikanern noch Hoffnungen auf ein Comeback, doch mithilfe des fünften Dragons gelang es den Koreanern, den Titel perfekt zu machen.

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