vergrößernverkleinern
Ewald Lienen ist seit Mitte Dezember Trainer beim FC St. Pauli
Ewald Lienen bezieht Stellung © getty

Ewald Lienen hat sein Unverständnis über die aktuelle Doping-Diskussion zum Ausdruck gebracht.

"Wir reden jetzt von Dingen, die 30 Jahre zurückliegen. Wenn wir immer so lange brauchen, um Dopingsituationen aufzuklären, dann können wir das Buch auch zuklappen", sagte der Trainer des FC St. Pauli: "Was soll das bringen? Ich kann es nicht nachvollziehen. Ich weiß nicht, wer sich damit profilieren will."

Lienen sprach auch über den Arzt Armin Klümper, der als Schlüsselfigur in der Dopingaffäre gilt: "Wenn irgendeiner was hatte, wurde er zum Klümper geschickt. Was der gemacht hat? Ich weiß es nicht."

Die Evaluierungskommission der Freiburger Sportmedizin hatte in ihrem Bericht erklärt, dass der Konsum von Anabolika in den "späten 1970er und frühen 1980er" an der Tagesordnung gewesen sei. Laut der Kommission war dies beim VfB Stuttgart und dem SC Freiburg der Fall.

Lienen bestritt für Borussia Mönchengladbach, Arminia Bielefeld und den MSV Duisburg zwischen 1977 und 1992 insgesamt 333 Bundesliga-Spiele.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel