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Fans des Karlruher SC sorgten gegen RB Leipzig für Ärger
Fans des Karlruher SC sorgten gegen RB Leipzig für Ärger © Getty Images

Karlsruhe - Der KSC gibt nach dem Spiel gegen RB Leipzig dem Druck wütender Fans nach und macht einen Trikottausch rückgängig. Sportchef Jens Todt bezieht bei SPORT1 Stellung.

Der Karlsruher SC bedauert, dass man dem Druck wütender Fans nachgegeben hat und einen Trikottausch rückgängig machte.

Karlsruhes Sportchef Jens Todt sagte auf SPORT1-Nachfrage: "Wir können den Vorfall bestätigen. Dieser wurde von dem Mitarbeiter in diesem konkreten Moment so gehandhabt, da er deeskalieren wollte. Wir haben das intern aufgearbeitet und besprochen und uns darauf verständigt, uns künftig nicht noch einmal zu so etwas drängen zu lassen."

KSC-Spieler Philipp Max und Diego Demme von RB Leipzig hatten nach dem 0:0 im Zweitligatopspiel ihre Trikots getauscht.

Daraufhin gab es aus dem Fanblock des Karlsruher SC Forderungen, diesen Tausch rückgängig zu machen.

Ein Mitarbeiter des KSC ging in die Leipziger Kabine und forderte Max' Trikot zurück. Dieses wurde den Anhängern dann in der Kurve präsentiert.

Das Spiel zwischen Karlsruhe und Leipzig war von Randale überschattet worden. Chaoten hatten die Abfahrt des Mannschaftsbusses verhindert, das Auto von Sportdirektor Ralf Rangnick wurde bespuckt und mit Farbbeuteln beworfen. Erst eine halbe Stunde vor Mitternacht konnten die Leipziger unter Polizeischutz das Wildparkstadion verlassen.

Zu Ausschreitungen war es bereits im Vorfeld der Begegnung gekommen. Nach Aussage von Rangnick waren etwa 20 "völlig wahnsinnige" Chaoten ins Teamhotel gestürmt und hatten dort den Essensraum besetzt.

Die zuständige Polizeiinspektion Landau relativierte einige Aussagen jedoch. Demnach konnten die Personen laut Polizeiangaben von den Hotelangestellten am Haupteingang zurückgewiesen werden.

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