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Der abstiegsgefährdete FSV Frankfurt bestätigt das Aus von Möhlmann und präsentiert einen alten Bekannten als Nachfolger. Auch Sportchef Stöver muss seinen Platz räumen.

Der stark abstiegsgefährdete Zweitligist FSV Frankfurt hat sich sechs Tage vor dem letzten Spieltag von Trainer Benno Möhlmann und Sportchef Uwe Stöver getrennt. Neuer Coach ist Tomas Oral, der schon am Montag das Training leitete.

"Ich habe nicht gezögert, denn der FSV ist mein Herzensverein", sagte Oral, der sich am Sonntagabend mit den FSV-Verantwortlichen getroffen hatte.

"Tomas Oral trägt die FSV-DNA in sich", sagte auch Geschäftsführer Clemens Krüger. Oral hat Möhlmann im Übrigen schon einmal beerbt. Im November 2011 wurde Möhlmann beim FC Ingolstadt von Oral abgelöst.

Der 42 Jahre alte Oral, der bereits von 2006 bis 2009 bei den Hessen auf der Bank saß, soll die Mannschaft beim Saisonfinale am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf (ab 15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio auf SPORT1.fm) betreuen.

Thomas Oral (M.) bei seiner Vorstellung als Trainer des FSV Frankfurt
Thomas Oral (M.) bei seiner Vorstellung als Trainer des FSV Frankfurt © SPORT1

Auch in einer möglichen Relegation gegen Holstein Kiel soll Oral, der zuletzt als Assistent von Felix Magath beim FC Fulham gearbeitet hat, auf der Bank sitzen.

Frankfurt liegt nach dem 1:3 am Sonntag gegen Union Berlin, bei der Oral wie zuletzt üblich im Stadion war, mit 36 Punkten auf Relegationsplatz 16. Der FSV wartet seit elf Spielen auf einen Sieg (DATENCENTER: Tabelle).

Der 60 Jahre alte Möhlmann hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2016 verlängert, nach dem 0:1 bei Erzgebirge Aue am 29. Spieltag aber über einen möglichen Rücktritt gesprochen.

Danach zeichnete sich ein Abschied Möhlmanns nach Saisonende ab. Auch der Vertrag Stövers lief bis 2016. Beide Verträge haben allerdings nur für die 2. Liga Gültigkeit.

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