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Tomas Oral sorgt bei seiner ersten Trainingseinheit beim FSV Frankfurt mit einer ungewöhnlichen Aktion für Aufsehen. Die Spieler haben offenbar Spaß bei dem symbolischen Akt.

Tomas Oral hat mit einer kuriosen Aktion bei der ersten Trainingseinheit des FSV Frankfurt unter seiner Regie für Aufsehen gesorgt.

Der Nachfolger des entlassenen Benno Möhlmann schickte seine Mannschaft nach einer Laufeinheit kurzerhand durch die Waschanlage einer Tankstelle um alle Sorgen abzuwaschen.

Die ungewöhnliche Maßnahme war offenbar als symbolischer Akt nach dem Motto 'Das, was war, waschen wir von uns' gedacht. "Wir haben kleine Späßchen in der Waschanlage gemacht. Wir sollten die Köpfe freikriegen", sagte Rechtsverteidiger Alexander Huber der Frankfurter Rundschau.

Oral: "FSV mein Herzensverein"

Der stark abstiegsgefährdete FSV hatte sich sechs Tage vor dem letzten Spieltag von Möhlmann und Sportchef Uwe Stöver getrennt. Oral leitete bereits am Montag das Training leitete.

"Ich habe nicht gezögert, denn der FSV ist mein Herzensverein", sagte Oral, der sich am Sonntagabend mit den FSV-Verantwortlichen getroffen hatte.

"Tomas Oral trägt die FSV-DNA in sich", sagte auch Geschäftsführer Clemens Krüger. Oral hat Möhlmann im Übrigen schon einmal beerbt. Im November 2011 wurde Möhlmann beim FC Ingolstadt von Oral abgelöst.

Relegation möglich

Der 42 Jahre alte Oral, der bereits von 2006 bis 2009 bei den Hessen auf der Bank saß, soll die Mannschaft beim Saisonfinale am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf (ab 15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio auf SPORT1.fm) betreuen.

Auch in einer möglichen Relegation gegen Holstein Kiel soll Oral, der zuletzt als Assistent von Felix Magath beim FC Fulham gearbeitet hat, auf der Bank sitzen.

Frankfurt liegt nach dem 1:3 am Sonntag gegen Union Berlin, bei der Oral wie zuletzt üblich im Stadion war, mit 36 Punkten auf Relegationsplatz 16. Der FSV wartet seit elf Spielen auf einen Sieg.

Abschied hatte sich angedeutet

Der 60 Jahre alte Möhlmann hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2016 verlängert, nach dem 0:1 bei Erzgebirge Aue am 29. Spieltag aber über einen möglichen Rücktritt gesprochen.

Danach zeichnete sich ein Abschied Möhlmanns nach Saisonende ab. Auch der Vertrag Stövers lief bis 2016. Beide Verträge haben allerdings nur für die 2. Liga Gültigkeit.

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