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1860 Muenchen v Energie Cottbus - 2. Bundesliga
Hasan Ismaik will nicht noch mehr Geld "verlieren" © Getty Images

Hasan Ismaik gibt dem Sportdirektor von 1860 eine Jobgarantie. Der Jordanier will kräftig investieren und fordert einen neuen Trainer. Fröhling reagiert enttäuscht.

Das Chaos bei Zweitligist 1860 München wird immer größer.

Während Trainer Torsten Fröhling plötzlich vor dem Aus steht, hat der höchst umstrittene Sportdirektor Gerhard Poschner einen wichtigen Fürsprecher gefunden.

"Wir müssen Poschner bis 2017 bezahlen. Jetzt wollen sie ihn feuern. Wo ist da die Logik? Wenn wir jetzt einen neuen Sportdirektor holen, soll er dann nach einem Jahr wieder gefeuert werden? Einstellen, feuern, einstellen, feuern! Die haben zu viel von meinem Geld verloren", kritisierte Großinvestor Hasan Ismaik in der Süddeutschen Zeitung.

Poschner sei trotz des Widerstandes im Vorstand von 1860 ein "Angestellter, der vorerst weiterarbeiten wird".

Gleiches gilt allerdings wohl nicht für Fröhling, mit dem sich Poschner eigentlich schon auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt hatte. "Ich will im großen Stil investieren. Wir brauchen einen stärkeren Trainer und mehr Spieler", erklärte Investor Hasan Ismaik.

Für eine Vertragsverlängerung mit Fröhling "bekomme ich von den Gesellschaftern kein Okay", fügte Poschner an.

Fröhling, der die Löwen vor dem Abstieg gerettet hatte, zeigte sich von der Entwicklung enttäuscht. "Das ist alles andere als erfreulich, liegt aber leider nicht in meiner Hand", sagte der 45-Jährige zu SPORT1.

Zuletzt war schon spekuliert worden, dass Ismaik seine Anteile am Zweitligisten veräußern will. Darüber könne er "nicht reden", sagte dieser.

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