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1. FC Nuernberg v Fortuna Duesseldorf - 2. Bundesliga
Jan Polak erzielte in der 87. Minute den Siegtreffer für Nürnberg. © Getty Images

Der 1. FC Nürnberg hat in seinen Chaostagen einen sportlichen Befreiungsschlag gelandet und einen weiteren Tiefschlag vermieden.

Vier Tage nach dem 3:6-Debakel beim SC Freiburg zum Auftakt und einen Tag nach der Trennung von Sportvorstand Martin Bader gewann der FCN 3:2 (2:1) gegen den 1. FC Heidenheim (Die Highlights der Freitagsspiele ab 22.15 Uhr in Hattrick - die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1.).

Jan Polak (87.) erlöste die Franken mit dem späten Siegtreffer. Zuvor schien Smail Morabit (59.) vor 24.825 Zuschauern in Nürnberg die Hoffnung der Franken auf einen befreienden Sieg zerstört zu haben.

Der Franzose schien auf der rechten Angriffsseite gestoppt, als er aus ungünstigem Winkel einen Heber zum 2:2 ansetzte. Club-Torhüter Thorsten Kirschbaum streckte sich vergeblich.

Danny Blum war zuvor der überragende Nürnberger gewesen. Der Stürmer erzielte das 1:0 und erzwang das Eigentor von Robert Leipertz (41.) zum 2:1. Blum hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und kurz vor dem Tor nach innen gepasst. Hinter Leipertz, der in der 17. Minute zum Ausgleich getroffen hatte, wartete Alessandro Schöpf einschussbereit.

Bielefeld und Frankfurt torlos

Aufsteiger Arminia Bielefeld wartet dagegen weiter auf seinen ersten Sieg nach dem Comeback.

Dem 0:0 beim FC St. Pauli ließ die Mannschaft von Trainer Norbert Meier am 2. Spieltag ein weiteres 0:0 gegen den FSV Frankfurt folgen. Der FSV hatte zum Auftakt 0:1 gegen RB Leipzig verloren. Vor 17.207 Zuschauern war die Arminia zunächst das bessere von zwei schwachen Teams.

Ihre spielerische Überlegenheit münzten die Ostwestfalen aber nicht in Torerfolge um. Die zweite Halbzeit begann turbulent, in zehn Minuten sorgten beide Mannschaften für mehr Unterhaltung als im gesamten ersten Durchgang.

Zunächst hämmerte FSV-Verteidiger Lukas Gugganig einen Freistoß an den Pfosten (50.), dann scheiterte Bielefelds Christian Müller nur knapp (55.).

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