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Goran Sukalo (l.) erlegt Heidenheim © Imago

Heidenheim - In der Nachspielzeit fällt das Tor, das Fürther Herzen glühen lässt und Heidenheimer bricht. Die Fürther springen durch den Auswärtssieg in Richtung Aufstiegsränge.

Die SpVgg Greuther Fürth hat nach einem Last-Minute-Sieg dank Goran Sukalo den Anschluss an die oberen Plätze in der Zweiten Liga hergestellt. (SERVICE: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Franken gewannen beim 1. FC Heidenheim in letzter Sekunde 2:1 und haben nur noch zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. (Highlights in Hattrick - die 2. Bundesliga um 19 Uhr)

Heidenheim Mittelmaß

Heidenheim stellt derzeit dagegen nach dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg nur noch graues Mittelmaß dar. (Das Spiel im LIVETICKER zum Nachlesen)

Sukalo brachte die SpVgg schon in der 4. Minute mit seinem ersten Saisontreffer in Führung. Heidenheim glich in der 64. Minute nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang durch Robert Leipertz aus, ehe Sukalo in der Nachspielzeit (90.+3) noch für den Fürther Erfolg sorgte.

Ruthenbeck: "Glücklicher Sieg"

"In der ersten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft, in der zweiten Hälfte ist das Spiel gekippt, da hat Heidenheim gezeigt, dass sie auf Rang acht stehen", sagte Fürth-Coach Stefan Ruthenbeck zu SPORT1. "Es war am Ende ein glücklicher Sieg, aber über die gesamten 90 Minuten verdient, auch von den Chancen her."

Und weiter: "Wir wollen eine stabile Saison spielen. Auch dieses Spiel hat wieder gezeigt, wie eng alles ist in der Liga. Wir haben jetzt 24 Punkte, du musst immer demütig sein und deine Punkte sammeln."

Matchwinner Sukalo meinte bei SPORT1: "In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen gewackelt, aber hatten trotzdem die Chance auf das 2:0. Wir haben viele große Spieler im Kader und das haben wir heute auch ausgenutzt bei der Standardsituation."

Wichtig sei "dass wir als Mannschaft bei Standards gefährlicher werden. Das ist eine Waffe. Ich bin überzeugt dass wir die Möglichkeit haben am Ende unter den ersten fünf zu sein."

Berisha vergibt

Heidenheim war durch den frühen Rückstand geschockt. Den Gastgebern fiel wenig ein, um Fürth unter Druck zu setzen.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt sagte zu SPORT1: Ich habe der Mannschaft gesagt sie soll den Kopf gleich wieder hoch nehmen. Die Kröte müssen wir jetzt schlucken. Ich glaube mehr Wille mehr Leidenschaft geht nicht. Es ist ein große Herausforderung für uns, es geht um den Klassenerhalt.

Die SpVgg agierte dagegen souverän und war zudem auch nach vorne gefährlich. Nach einer halben Stunde vergab jedoch Veton Berisha die größte Chance der ersten Halbzeit, als der Stürmer freistehend an Heidenheims Keeper Jan Zimmermann scheiterte.

Nach dem Wechsel wachte Heidenheim auf, wurde aktiver. Adriano Grimaldi verpasste aber den Ausgleich. Fast im Gegenzug war es erneut Berisha, der für die Vorentscheidung hätte sorgen können. Erneut vereitelte Zimmermann die Möglichkeit des Norwegers.

Dies sollte sich rächen, nachdem Grimaldi Leipertz gekonnt freispielte. Heidenheim blieb nun am Drücker, wurde aber noch bitter bestraft.

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