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RB Leipzig v FSV Frankfurt  - 2. Bundesliga
Seit dem 27. Spieltag konnte der FSV Frankfurt keinen Zähler mehr sammeln © Getty Images

Frankfurt am Main - Der FSV Frankfurt kann aus einer frühen Führung kein Kapital schlagen und bricht am Ende gegen Lautern auseinander. Weil die Konkurrenz punktet, rutscht der FSV auf Rang 16 ab.

Der FSV Frankfurt  hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga eine schmerzhafte Niederlage kassiert. Gegen den 1. FC Kaiserslautern unterlagen die Hessen mit 1:4 (1:1) und rutschen nach der dritten Niederlage im dritten Spiel unter Trainer Falko Götz auf dem Relegationsplatz. (Tabelle der Zweiten Liga)

Zlatko Dedic (6.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Alexander Ring (24.) und Antonio Colak mit einem Doppelpack (80./87.) und Sascha Mockenhaupt (90.+1) drehten die Partie. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"50 Minuten waren ordentlich,  was danach war, kann ich mir nicht erklären", schimpfte Götz bei SPORT1: "Aggressiv gegen den Ball spielen ist uns in zweiten Halbzeit komplett abgegangen."

Auch Geschäftsführer Clemens Krüger fand deutliche Worte. "Das war heute indiskutabel. Wir machen Fehler, die du nicht machen darfst", ärgerte er sich und kündigte eine ernste Ansprache für die Mannschaft an: "Das lassen wir uns nicht gefallen. Es liegt nicht am Trainer, der stellt sie super ein. Es liegt an der Mannschaft."

Frankfurt bringt FCK zurück ins Spiel

Frankfurt war in der Anfangsphase das aktivere Team und ging nach einer Ecke von Marc-Andre Kruska durch einen Kopfball von Dedic folgerichtig in Führung.

Danach schalteten die Gastgeber jedoch einen Gang zurück und ließen Kaiserslautern so ins Spiel kommen. 

Der Finne Ring sorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss für den Ausgleich. Der FSV erhöhte anschließend den Druck, blieb jedoch in der Offensive ohne Durchschlagskraft. (Statistiken zum Spiel)

FSV bricht komplett ein

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Frankfurt den besseren Start, doch Taiwo Awoniyi (46.) verfehlte nach einem verunglückten Schussversuch von Dedic aus kurzer Distanz das Tor.

Wie schon in der ersten Hälfte fand Kaiserslautern danach besser ins Spiel und hatte durch Lukas Görtler (61.) und John Dadi Bödvarsson (75.) seinerseits gute Möglichkeiten.

Schließlich traf Colak nach feinem Pass von Markus Karl zum 2:1, ehe er kurz vor Schluss noch erhöhte. (Spielplan der Zweiten Liga)

In der Schlussphase wurde es mit insgesamt vier Gegentoren in elf Minuten richtig bitter für die Frankfurter.

"Nach dem 1:1 war das amateurhaft. So steigt man ab", analysierte FSV-Mittelfeldspieler Manuel Konrad bei SPORT1 knallhart: "Am Schluss haben wir uns herspielen lassen auf traurige Art und Weise."

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