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München - Meister-Trainer Armin Veh spricht bei SPORT1 über die Aufstiegsambitionen des VfB Stuttgart. Die Euphorie der Stuttgarter Fans findet er schlicht "geil".

Armin Veh steht für die guten alten Zeiten beim VfB Stuttgart.

2007 führte er die Schwaben zu ihrem bislang letzten Meistertitel. Neun Jahre später spielen die Stuttgarter in der 2. Bundesliga und wollen nun schnell zurück ins Oberhaus.

Das Auftaktspiel zuhause gegen den FC St. Pauli hat die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay mit 2:1 gewonnen. Doch es war ein glücklicher Sieg - was Veh nicht überrascht hat. 

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"Der VfB hat Probleme anzukommen"

"Die Zweite Liga muss man annehmen. Man hat gesehen, dass der VfB noch Probleme hat anzukommen", sagt Veh im Gespräch mit SPORT1

Während die Mannschaft noch nicht überzeugen konnte, haben die Fans offenbar keine Probleme mit der Zweiten Liga. Die Euphorie ist zurück in Stuttgart, gegen St. Pauli war die Mercedes-Benz-Arena ausverkauft.

"Richtig toll war, dass 60.000 Zuschauer im Stadion waren. Das finde ich geil", meint Veh: "Da halten die Schwaben dann zusammen." 

Sportlich sieht der einstige Meistercoach beim VfB durchaus noch Luft nach oben. Die mäßige Leistung zum Zweitliga-Start sei auch dem großen Umbruch im Sommer geschuldet, was sich gerade gegen eingespielte Gegner wie St. Pauli bemerkbar mache.

Sollte die Integration der Neuen gelingen, sind die Stuttgarter neben Hannover 96 dennoch der Topfavorit auf den Aufstieg. Und der Sieg gegen die Kiezkicker könnte nach Vehs Ansicht durchaus der Dosenöffner für die kommenden Wochen gewesen sein: "Der Sieg gegen Pauli war sehr wichtig, wenn auch etwas glücklich. Es ist gut, so zu starten, um etwas Druck weg zu haben, besser zu werden und Selbstvertrauen zu kriegen, um die Favoritenrolle auch annehmen zu können."

Veh glaubt an weitere VfB-Transfers

Für ihn ist klar: "Die Stuttgarter werden immer als Favorit in die Spiele gehen."

Und wie sieht Veh den "neuen" VfB personell aufgestellt? "Ich glaube schon, dass man noch den einen oder anderen Spieler holen wird. Sie haben jetzt auch die finanziellen Möglichkeiten dazu."

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Allein der Verkauf von Mittelfeldspieler Filip Kostic zum Hamburger SV hat rund 14 Millionen Euro eingebracht. Man werde sich verbessern, so Veh. Ob die Qualität dann für den Wiederaufstieg ausreicht, "wird sich zeigen. Vielleicht kristallisiert sich auch noch eine andere Mannschaft heraus, die eine richtig gute Saison spielen wird. Die ersten beiden Plätze sind nicht automatisch vergeben."

Wiedersehen mit Funkel

An diesem Freitag muss der VfB zum ersten Mal auswärts ran. Bei Fortuna Düsseldorf (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER, Highlights ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1) trifft der neue Coach Luhukay auf einen guten Freund und alten Bekannten: Friedhelm Funkel. 2002/03 bildeten die beiden das Trainergespann beim 1. FC Köln. Luhukay war Funkels Assistent. Am Ende der Saison stand damals der Aufstieg.

"Es wird für den VfB schon mal etwas leichter, weil das erste Spiel am Montag gewonnen werden konnte", sagte Veh. "Bei einer Niederlage gegen Pauli wäre der Druck groß gewesen, auswärts unbedingt etwas holen zu müssen. Das wird ihnen sicher helfen."

Doch leicht wird es nicht, glaubt Veh: "Ich schätze die Fortuna auch gut ein. Ich traue meinem Kollegen Friedhelm Funkel viel zu, weil er den Verein mit all seiner Erfahrung auf einen guten Weg gebracht hat. Es wird sicher ein interessantes Spiel."

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