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Hasan Ismaik
Hasan Ismaik will seine Löwen gegen Stuttgart kämpfen sehen. © APA (dpa)

Nach der desolaten Leistung des TSV 1860 München gegen Fortuna Düsseldorf ist der Löwen-Investor stinksauer. Der Stuhl von Kosta Runjaic wackelt bereits.

Nach der 1:3-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf, dem fünften sieglosen Spiel in Folge, ist es mal wieder unruhig beim TSV 1860 München.

Am Sonntagabend meldete sich Löwen-Investor Hasan Ismaik via Facebook zu Wort und machte seinem Ärger Luft.

"Ich kann nach dieser blamablen Vorstellung jeden einzelnen Fan von Euch verstehen, der heute richtig sauer ist. Ich bin es auch", schrieb Ismaik, "1860 wurde hingerichtet von einer Mannschaft, die von der Papierform her nicht besser ist als wir, aber mehr Herz, Einsatz und Charakter gezeigt hat. Das tut mir in der Seele weh."

Von der sporlichen Leitung verlangt er, "dass ab sofort nur noch Spieler für 1860 auflaufen, die sich 100 Prozent mit 1860 identifizieren" - und auch an diese richtet der Geldgeber einen Appell. Er fordert, sie müssen "um ihr Leben laufen". Am Freitag in Stuttgart wolle er eine Mannschaft sehen, "die stolz ist, das Löwen-Trikot tragen zu dürfen."

Auch Thomas Eichin zeigte sich nach der Niederlage gegen die Fortuna geschockt. "Die erste Halbzeit war schockierend. Das war hinten nichts, in der Mitte nichts und vorne nichts", schimpfte der Geschäftsführer Sport nach dem Spiel.

Runjaic' Stuhl wackelt

Zu der unausweichlichen Trainerfrage äußerte sich Eichin bislang nur ausweichend: "Ich weiß, was hier in den letzten Jahren gemacht worden ist, als man auch da unten drin stand. Das hat ja auch nicht viel gebracht". Laut Informationen von Sky soll er sich aber schon nach einem potentiellen Nachfolger umschauen und bereits in Kontakt mit André Breitenreiter stehen.

Fakt ist: Viele sieglose Spiele kann sich Trainer Kosta Runjaic sicher nicht mehr erlauben, nachdem der TSV mal wieder mitten im Abstiegskampf steckt.

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