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Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig hat kein Verständnis für die Verbalattacke von Stuttgarts Sportdirektor Robin Dutt.

"Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, dass es da überhaupt irgendeine Aufregung gibt", sagte Rangnick nach der 0:2-Pokalniederlage seiner Leipziger gegen den VfL Wolfsburg bei SPORT1.

Rangnick hatte zuvor den früheren RB-Coach Alexander Zorniger als Nachfolger von Trainer Huub Stevens "ab spätestens der neuen Saison" ins Gespräch gebracht.

Dutt verbat sich daraufhin derartige Spekulationen und kritisierte Rangnicks Aussagen scharf: "Es ist nicht nachvollziehbar und respektlos von Ralf Rangnick dem VfB und unserem Trainer gegenüber, sich in dieser Art und Weise zu äußern", sagte Dutt.

Rangnick erwiderte bei SPORT1: "Es gab letzte Woche in den Stuttgarter Nachrichten einen Artikel, wo darüber geschrieben wurde, dass Alex Zorniger neuer Trainer beim VfB Stuttgart werden soll und dass es nur noch die Frage sei, ob sofort oder erst zur neuen Saison", so der ehemalige Stuttgarter Trainer.

"Und wenn gleichzeitig letzten Samstag Huub Stevens nach dem Spiel sagt: 'Die 4 Monate krieg ich auch noch rum', dann weiß ich nicht weshalb sich irgendjemand beim VfB Stuttgart darüber aufregt wenn ich sage: 'Vielleicht wird Alex Zorniger im Sommer neuer Trainer beim VfB Stuttgart.'"

Auch die Bild berichtet, Zorniger stehe bereits als Nachfolger von Stevens fest. Demnach übernehme der in Leipzig entlassene Coach spätestens im Sommer das Traineramt in Stuttgart und erhalte einen Vertrag über drei Jahre.

Rangnick glaubt, dass man beim Tabellenletzten wegen der sportlichen Krise angespannt ist: "Wenn sich Robin Dutt darüber aufregt, dann zeigt das nur, dass momentan das Nervenkostüm relativ blank liegt."

Und weiter: "Wie soll ich über irgendwas reden, was den VfB betrifft? Ich habe mich nur bezogen auf Dinge, die in allen Medien zu lesen waren - und zwar in Stuttgarter Medien. Und wenn Robin Dutt damit ein Problem hat, dann soll er sich mal fragen, woher die Dinge in den Zeitungen gekommen sind. Die kommen nicht von uns."

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