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Weitere Wende in der Trainersuche bei Bundesligist Hannover 96: Thorsten Fink, bis zuletzt als Kandidat im Gespräch, hat sich für Austria Wien entschieden.

"Ich spüre, dass der ganze Verein mich unbedingt will. Franz Wohlfarth hat mich mit seinem Konzept voll überzeugt", sagte Fink zu SPORT1: "Das ist der richtige Schritt für mich."

Der ehemalige Stuttgarter Bundesligatorwart Wohlfahrt ist bei Austria als Manager aktiv.

Wie SPORT1 erfuhr, hatte Fink zuvor auch Sparta Prag abgesagt, obwohl er dort einen deutlich lukrativeren Vertrag hätte abschließen können.

Bei der Austria unterschrieb Fink einen Zweijahresvertrag mit der Option auf ein drittes Jahr unterschreiben und in den nächsten Tagen in Wien vorgestellt werden. Offiziell vorgestellt wird er am Samstag.

Zu seiner Absage bei Hannover 96 sagte Fink dem kicker, habe er am Mittwoch einen "guten persönlichen Austausch" mit 96-Boss Martin Kind gehabt, man habe dabei aber
nicht zusammengefunden: "Vielleicht ja mal zu einem anderen Zeitpunkt."

Hannover stattete den bisherigen Interimscoach Michael Frontzeck mit einem neuen Vertrag bis 2017 aus.

Die Austria belebt mit Fink die Tradition deutscher Trainer wieder: Vor dem 47-Jährigen waren unter anderem bereits Horst Hrubesch (1995/1996), Christoph Daum (2002/2003) oder Joachim Löw (2003/2004) für die Veilchen tätig. Der 24-malige österreichische Meister (zuletzt 2013) belegt einen Spieltag vor Saisonende in der Zehnerliga einen enttäuschenden siebten Platz, steht aber im Pokalfinale gegen Meister RB Salzburg (3. Juni in Klagenfurt).

Bis Anfang Mai war Fink beim zyprischen Meister APOEL Nikosia tätig. Davor saß der ehemalige Profi von Bayern München unter anderem beim FC Ingolstadt (Januar 2008-April 2009), beim FC Basel (2009-2011) und beim HSV (Oktober 2011-September 2013) auf der Bank. Die Austria hatte sich zuletzt vergeblich um Felix Magath bemüht.

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