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FBL-RUS-FIFA
Neben seiner Rolle als Sportminister ist Witaly Mutko (r.) Präsident des russischen Fußballverbandes und Mitglied des FIFA-Councils © Getty Images

Nach den Enthüllungen des McLaren Reports nimmt jetzt auch die FIFA den russischen Verband ins Visier. An der Verbandsspitze steht ein alter Bekannter.

Die Ermittler der FIFA-Ethikkommission nehmen den russischen Sportminister Vitali Mutko als Folge des McLaren-Reports ins Visier.

"Die Untersuchungskammer der FIFA-Ethikkommission nimmt die Veröffentlichung des WADA-Berichtes zur Kenntnis und wird diesen eingehend prüfen", antwortete die Kommission auf Anfrage des Sport Informations Dienst: "Sollte der Bericht Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement aufzeigen, wird die Untersuchungskammer geeignete Maßnahmen ergreifen und entsprechend informieren."

WADA empfiehlt FIFA Mutko zu überprüfen

Die unabhängige Untersuchungskammer des Fußball-Weltverbandes um den Schweizer Chefermittler Cornel Borbély wird aktiv, weil Mutko auch Präsident des russischen Fußball-Verbandes RFS ist und zudem im FIFA-Council sitzt.

Im kommenden Jahr findet in Russland der Confed Cup statt, 2018 die WM-Endrunde. Kritiker stellen bereits die Frage, ob Russland diese Großveranstaltungen austragen dürfe. Nach der Veröffentlichung des McLaren-Reports, der systematisches und staatlich gestütztes Doping in Russland belegt, hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) der FIFA empfohlen, die Rolle Mutkos zu überprüfen.

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