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Trotz seines Rücktritts könnte Lionel Messi die argentinische Nationalmannschaft zur WM 2018 nach Russland führen. Dessen ist sich zumindest der Staatspräsident der Südamerikaner sicher.

In Argentinien hat man die Hoffnung von einem Comeback des im Juni zurückgetretenen Weltfußballers Lionel Messi im Nationaltrikot noch nicht aufgegeben.

Ganz im Gegenteil: Man ist sich sicher, dass der Torjäger des FC Barcelona seinen Rücktritt vom Rücktritt erklären wird.

"Er wird unser Team bei der WM in Russland anführen", sagte Staatspräsident Mauricio Macri dem TV-Sender ESPN am Freitag.

Messi hatte nach dem verlorenen Finale der Copa America gegen Chile (2:4 i.E.) erklärt, nicht wieder für Argentinien spielen zu wollen. Dies begründete er mit seiner Titel-Flaute der letzten Jahre.

Schon bei der Copa America 2015 und der WM 2014 war es dem Ausnahmekönner nicht gelungen, sein Team zu einem zählbaren Erfolg zu führen.

"Wir werden in Russland erneut eine wichtige Rolle spielen - mit Messi. Ich bin stolz auf ihn und denke, dass er das Größte ist, was dem argentinischen Fußball je passiert ist. Das müssen wir anerkennen und ihm die Wertschätzung geben, die er verdient", erklärte Staatsoberhaupt Macri.

Edgardo Bauza, Argentiniens neuer Nationaltrainer, hatte bereits zu Beginn der Woche seine Zuversicht ausgedrückt, Messi unbedingt von einer Rückkehr überzeugen zu wollen. "Ich bin optimistisch, was ihn angeht. Wir werden ein Gespräch führen, in dem ich ihm meine Idee erklären will", sagte Bauza.

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