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Borussia Dortmund - Training & Press Conference
Thomas Tuchel ist mit einem konsequenten Satz für den Fußball-Spruch des Jahres nominiert © Getty Images

Am 20. Oktober wird der Preis für den Fußball-Spruch des Jahres verliehen. Nominiert sind dafür unter anderem Thomas Tuchel und die Fans von Schalke 04.

Wenn am 20. Oktober bei der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises der Preis für den besten Spruch des Jahres vergeben wird, müssen sich die abstimmenden Besucher der Gala zwischen Sprüchen von Ex-Dortmund-Trainer Thomas Tuchel, Werder Bremens Trainer Alexander Nouri, seinem Spieler Thomas Delaney und den Fans von Schalke 04 entscheiden.

Diese vier Nominierten wurden von einer 14-köpfigen Jury ausgewählt.

Tuchel ist dabei für seinen Spruch zur Suspendierung von Pierre-Emerick Aubameyang im Vorfeld des Champions League-Spiels gegen Sporting Lissabon nominiert. Dabei sagte er zu seiner Rechtfertigung: "Wenn konsequent, dann konsequent konsequent."

Werder-Coach Nouri antwortete auf eine Frage nach den Bremer Chancen für die Europa League: "Ich habe nichts gegen das Wort Europa. Ich bin ja nicht die AfD."

Wer beerbt Peter Stöger?

Nouris Spieler Delaney hatte nach seinem Hattrick im 5:2 gewitzelt: "Nein, den Ball habe ich nicht mitgenommen. Ich muss jetzt erst einmal schauen, ob mein Wikipedia-Eintrag auf dem neuesten Stand ist."

Die Schalker Fans beschließen die Liste der Nominierten mit ihrem Spruchband zum letzten Saisonspiel ihrer Mannschaft beim FC Ingolstadt. Darauf stand: "Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist."

Im vergangenen Jahr wurde der mit 5000 Euro für einen wohltätigen Zweck dotierte Preis an Peter Stöger, den Trainer des 1. FC Köln, vergeben. Stöger sagte zum Handtor von Hannovers Leon Andreasen gegen sein Team: "Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen."

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