vergrößernverkleinern
Ivo Hrstic, der VfB Stuttgart und den Hamburger SV
SPORT1-Nachrichtenchef Ivo Hrstic prophezeit dem HSV und dem VfB Stuttgart eine knüppelharte Rückrunde © SPORT1/Imago

München - Für SPORT1-Nachrichtenchef Ivo Hrstic haben Stuttgart und Hamburg im Kampf um den Klassenerhalt schlechte Karten. Der BVB ist dagegen auf dem richtigen Weg. Der Bundesliga-Kommentar.

Es sollte alles anders und besser werden. Die taumelnden Traditionsklubs hatten den Rückrundenauftakt fest als Neuanfang eingeplant. Denkste!

Die sportliche Entwicklung in Stuttgart, Hamburg und Dortmund ist längst kein Zufall mehr. Das hat der 18. Spieltag bestätigt. Ein drohender Abstieg bleibt auch nach der Winterpause bittere Realität (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Beim VfB Stuttgart und Hamburger SV sind in erster Linie tiefe strukturelle Probleme und schwere Management-Fehler Ursachen dieser andauernden Entwicklung, ein Absturz in die Zweite Liga ist so nur noch eine Frage der Zeit.

Stuttgart (heimschwächstes Team) oder HSV (offensivschwächstes Team) - einen wird's erwischen!

Anders ist die Situation bei Borussia Dortmund zu bewerten. "Wir haben die beschissenste Vorrunde unseres Lebens gespielt", lautete Jürgen Klopps gewohnt ehrliche Analyse wenige Tage vor Weihnachten.

Bloß irgendwie in die Winterpause retten, so schien die Devise, um ausgeruht und unbelastet in die Rückrunde zu starten.

Das 0:0 bei Bayer Leverkusen ist ein erster kleiner Schritt in Richtung Klassenerhalt, auch wenn Klopp nun erneut die Rote Laterne in der Hand hält (DATENCENTER: Tabelle).

Körpersprache und Fitness sind wieder da. Aber gerade gegen direkte Abstiegskonkurrenten wie den SC Paderborn, Hamburg, Stuttgart und Werder Bremen gab es in der Vorrunde keine Siege.

Eine Aufholjagd des BVB mit Vollgas in obere Tabellenregionen sehe ich nicht, aber die Borussia bleibt drin!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel