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Der Sportvorstand des FC Bayern weist in der Pressekonferenz Aussagen von Dortmunds Geschäftsführer zurück. Kein Team schenke Partien gegen die Bayern im Vorfeld ab.

Matthias Sammer hat sich indirekt gegen die Aussagen von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gewehrt, die Gegner in der Bundesliga würden die Partien schon im Vorfeld herschenken.

"Ich habe nicht einmal das Gefühl gehabt, dass irgendein Gegner das Ding kampflos hergegeben hat. So wird es auch bleiben", sagte der Sport-Vorstand des Rekordmeisters in einer Pressekonferenz vor dem Rückrunden-Auftakt der Münchner am Freitag  beim VfL Wolfsburg (ab 20 Uhr im LIVETICKER und LIVE im Sportradio SPORT1.fm).

Dabei erinnerte Sammer vor allem an die letzte Partie der Hinrunde beim FSV Mainz, als die Partie nach einem 0:1-Rückstand erst in der Schlussminute gegen stark kämpfende Rheinhessen zu seinen Gunsten entschieden hatte. "Du musst immer unterscheiden zwischen interner und externer Kommunikation", mahnte der 47-Jährige "Die Kommunikation, wie sie sich nach außen darstellt, ist nicht immer dieselbe, wie es sie nach innen gibt."

Watzke hatte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung den mangelnden Widerstand gegen den Liga-Primus beklagt. "Man erlebt ja, dass viele Mannschaften die Punkte gegen die Bayern einfach liegen lassen", meinte der Borussia-Boss. 

Die Überlegenheit der Bayern sei derzeit so absurd, dass viele Gegner offenbar nicht mehr, wie früher mal, alles in dieses eine Duell legen würden. "Das machen sie stattdessen bei uns. Wir sind jetzt die Plattform für die anderen, um mal was Besonderes zu schaffen", meinte Watzke.

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