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Tobias Werner FC Augsburg
Tobias Werner (v.l.) erzielt das 2:0 für den FC Augsburg © imago

Augsburg - Der FCA setzt sich gegen 1899 im Schneetreiben durch und stärkt seine Position im Kampf um die internationalen Plätze. Neuzugang Pierre-Emile Hojbjerg glänzt als Vorbereiter.

Der FC Augsburg hat den Schwung aus der Hinrunde ins neue Jahr mitgenommen und ist weiter ein heißer Anwärter auf das internationale Geschäft. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

Gegen 1899 Hoffenheim setzte sich die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl in einer sehr intensiven und hochinteressanten Begegnung mit 3:1 (2:1) durch. (Die Highlights zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Mit dem siebten Sieg im neunten Heimspiel hält das Überraschungsteam der Saison direkten Anschluss an die Champions-League-Plätze. Als Fünfter zog der FCA nach Punkten wieder mit Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 gleich. (Datencenter: Tabelle)

Hojbjerg überzeugt

Die siebtplatzierten Kraichgauer verloren trotz einer keineswegs enttäuschenden Vorstellung den unmittelbaren Kontakt zu den Europa-League-Rängen.

Halil Altintop per Kopf auf Vorlage der sehr präsenten Leihgabe Pierre-Emile Hojbjerg (39.) und Tobias Werner mit einem raffinierten direkten Freistoß (42.) sorgten durch einen Doppelschlag für eine Augsburger 2:0-Führung. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Hoffenheims brasilianischer Nationalspieler Roberto Firmino verlängerte einen Standard von Pirmin Schwegler mit dem Kopf zum Anschluss (45.). In der Nachspielzeit hielt FCA-Torwart Alexander Manninger mit einer Glanzparade nach einem Kopfball von David Abraham den Sieg fest (90.+2). (Die Parade zum Nachhören auf SPORT1.fm)

Raul Bobadilla machte danach alles klar (90.+3). 

Spiel im Schneetreiben

Der FCA entwickelte mit seiner gewohnt wuchtigen Spielweise im ersten Abschnitt mehr Durchschlagskraft, der technisch starken Mannschaft von Trainer Markus Gisdol kam dagegen der durch teils starken Schneefall schwierig zu bespielende Rasen nicht gelegen.

Beide Teams waren zunächst auf Sicherheit und eine stabile Defensivorganisation bedacht, gestatteten sich nur vereinzelt Räume.

Hoffenheim versuchte insbesondere durch schnelle Gegenstöße über das Offensivtrio Firmino, Kevin Volland und Anthony Modeste Wirkung zu erzielen, während Hojbjerg in seinem ersten FCA-Pflichtspiel immer wieder das Geschehen an sich riss und auch schon eine Reihe von Standards übernehmen durfte. (Service: Die Statistken des Spiels)

Hoffenheim zu harmlos

Bis zur ersten echte Torchance dauerte es aber fast 25 Minuten. FCA-Mittelfeldlenker Daniel Baier prüfte den gut reagierenden 1899-Torwart Oliver Baumann mit einem Flachschuss. Danach zielte Altintop (30.) freistehend erst zu ungenau, machte es aber später nach einer überragenden Eingabe von Hojbjerg besser.

Insgesamt hatten die Schwaben, bei denen Markus Feulner den noch beim Afrika-Cup weilenden Abdul Rahman Baba als Linksverteidiger vertrat, ein klares Ballbesitzplus. Hoffenheims Nadelstichen fehlte oft die letzte Präzision und defensiv schlichen sich wie beim zweiten Gegentreffer Nachlässigkeiten ein.

Nach dem Wechsel suchte Gisdols Elf verstärkt den Weg nach vorne und drängte die Augsburger, die kurz vor der Pause Rückkehrer Dong-Won Ji für den verletzten Alexander Esswein brachten, phasenweise in die Defensive. Der FCA hielt dem Druck jedoch stand und ließ bis in die Schlussphase keine klaren Chancen zu.

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