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Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp will sich und seine Spieler von äußeren Einflüssen während des Abstiegskampfes so weit wie möglich abschotten.

"Unsere einzige Aufgabe ist es, Punkte zu sammeln, damit wir weiter in dieser Liga spielen", forderte Klopp.

Er selbst lese "normalerweise aus reinen Selbstschutzmechanismen nichts in so einer Situation, in der wir jetzt sind", sagte der 47-Jährige auf der heutigen Pressekonferenz.

Der eine oder andere Spieler müsse sich nach einem Spiel wie dem 0:0 gegen Bayer Leverkusen anscheinend noch erklären, warum er denn so Fußball spiele.

"Das ist das Problem. Ich muss niemanden mahnen. Wir sind in der Spur, wir wissen um was es geht und was wir wollen. Aber wir müssen damit leben, dass wir nicht jeden zufrieden stellen können", erklärte Klopp auf SPORT1-Nachfrage. 

Nach dem Abrutschen auf Platz 18 am vergangene Spieltag hatte Klopp gesagt, der letzte Platz sei ihm momentan egal, da der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz zwei Punkte betrage.

"In diesem Moment stößt man wieder auf Unverständnis, weil sofort wieder mit drin steckt: Wie kann denn Borussia Dortmund mit diesem Kader, dieser Mannschaft, diesen Gehältern und diesem Umsatz sich damit zufriedengeben, die Liga zu halten. Dann ist das natürlich nicht mein Problem", betonte Klopp.

Deswegen sei es ganz wichtig, "das wir um uns herum jetzt einfach eine Wagenburg bauen. Und dann heißt es: Fußball spielen, Spiele gewinnen, fokussiert sein". 

Sein Trainer-Kollege Christian Streich habe dazu genau das Richtige gesagt. "17 Wochen Ernährung und Schlafgewohnheiten darauf einstellen, ab in den Tunnel und nach 17 Wochen gucken, was es dafür gegeben hat. Genauso müssen wir auch agieren", sagte Klopp.

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