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München - Bayern-Trainer Pep Guardiola stärkt Sportvorstand Matthias Sammer im Zwist mit Bremens Thomas Eichin den Rücken. Von Claudio Pizarro schwärmt er in höchsten Tönen.

Trainer Pep Guardiola hat vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern bei Werder Bremen (ab 15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio auf SPORT1.fm) Sportvorstand Matthias Sammer im Zoff mit Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin den Rücken gestärkt.

"Er hat den Verein von Anfang an verteidigt und wird es auch in Zukunft machen", sagte Guardiola. Nachdem Eichin sich deutlich über eine Bevorzugung der Bayern durch die Schiedsrichter beschwert hatte, konterte Sammer:  "Der hat mal einen Puck an den Kopf bekommen".

Guardiola wollte zum aufflammenden Zwist aber darüber hinaus nichts beitragen. "Das Thema interessiert nicht", stellte der Spanier klar.

Stattdessen lobte er Claudio Pizarro in höchsten Tönen. "Er ist unser bester Stürmer im Strafraum. Wenn er den Ball bekommt, macht er ein Tor", sagte der Katalane über den Peruaner. Pizarros Einsatz gegen die Ex-Kollegen in Bremen ist allerdings fraglich. Den Stürmer plagen muskuläre Probleme.

Änderungen nötig

Der Ausfall der Superstars Arjen Robben und Franck Ribery zwingt ihn zu taktischen Umstellungen. "Wir haben Qualität im Eins-gegen-Eins verloren, es gibt keine anderen Spieler mit dieser Qualität", sagte Guardiola auf SPORT1-Nachfrage.

Robben (Nerv im Rücken) und Ribery (Sprunggelenk) hatten sich in der Champions League gegen Schachtjor Donezk (7:0) verletzt.

Das Fehlen der beiden Schlüsselspieler reduziert zudem die Erfolgsquote des Fußball-Rekordmeisters. Die Punkte- und Toreschnitt des FC Bayern mit Robben und Ribery ist deutlich höher als ohne den Niederländer und den Franzosen.

 "Wir werden versuchen, die Statistik zu widerlegen", sagte Guardiola, der das Duell bei Werder als "Herausforderung" bezeichnete: "Sie haben in der Rückrunde genauso viele Punkte wie wir. Das zeigt, wie gut sie sind, aber ich habe ein gutes Gefühl".

Neben Robben und Ribery werden wie gehabt auch Thiago und Javi Martinez (beide Aufbautraining) fehlen. Auch Kapitän Philipp Lahm, der gegen Donezk erstmals seit vergangenem November wieder im Kader stand, sei "noch nicht fit. Er kann nur wenige Minuten spielen". 

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