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Viktor Skripnik brachte Werder wieder auf Kurs
Viktor Skripnik übernahm das Traineramt bei Werder von Robin Dutt © Getty Images

Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik hat die Einstellung seiner Ersatzspieler kritisiert.

"Es kann nicht sein, dass wir ein Tor machen und auf der Bank freut sich keiner, weil Spieler beleidigt sind", sagte der Ukrainer der Bild und spielte auf die Reaktion der Bank bei den beiden Werder-Tore in Stuttgart an. Der SVW kam zweimal nach Rückstand zurück, musste aber in Überzahl in der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer durch Daniel Ginczek hinnehmen.

Skripnik teilte mit, dass in Werders Meistersaison 2004 der Trainer Thomas Schaaf die Mannschaft "bremsen" musste: "Ich war zwar nur auf der Bank, aber mit vollem Herzen dabei. So muss das sein!"

Werders Manager Thomas Eichin schlägt in die selbe Kerbe: "Wichtig ist, dass wir uns darauf konzentrieren, gut zu spielen und Punkte zu holen. Und nicht darauf, dass sich jeder gut darstellt."

Bremen gelang in den vergangenen sieben Partien nur ein Sieg und verpasste am Wochenende, den Kontakt zu den Europapokal-Plätzen herzustellen.

Am nächsten Wochenende empfängt der Tabellenneunte den stark abstiegsgefährdeten Hamburger SV (So., ab 15 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Bei uns fehlt das ein oder andere - auch bei Leistungsträgern. Es gilt sich da rauszuarbeiten", sagte Eichin: "Beim Gegentor (2:3 gegen den VfB, Anm. d. Red.) machen wir 15 Fehler hintereinander - fatal! Wenn du das gegen den HSV machst, schießt auch der HSV ein Tor."

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